GRÜNE Frauen informieren sich über Familienhilfe
Karen Heußner, GRÜNE Kreisrätin aus Thüngersheim, erklärte, dass sie sich im Kreistag auch weiterhin für den Erhalt der Sozialpädagogischen Familienhilfe einsetzen werde, da diese Arbeit für viele Familien ist die Familienhilfe die letzte Möglichkeit sei, aus ihrer Notlage herauszukommen. Dazu zählen nicht nur finanzielle Probleme, die zur Überschuldung führen, sondern auch psychische Erkrankung eines Elternteils, Schulprobleme sowie Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten von Kindern, z.B. infolge der Scheidung ihrer Eltern. "All dies", so Karen Heußner, "kann zu einer vorübergehenden Überlastung der Eltern führen, und wir als Landkreis stehen in der Pflicht, den Familien zu helfen. Mit der Familienhilfe können wir zu vergleichsweise geringen Kosten zur Verbesserung der Situation in den betroffenen Familien beitragen und das mit guten Aussichten, diese Stabilisierung langfristig zu erreichen, bis in die nächste Generation der Kinder und Heranwachsenden hinein". Kerstin Celina, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Kreistag, erinnerte im Gespräch daran, dass wir uns alle immer wieder bewußt machen sollten, dass oft einzelne Ereignisse, z.B. eine Trennung der Eltern, eine Kette von Folgen nach sich ziehen, z.B. Armut, neue Wohnverhältnisse, Verhaltensprobleme und daraus folgend Schulprobleme, deren Summe dann für die einzelnen Familien nicht mehr zu bewältigen ist. Zwar kann die Familienhilfe derartige soziale Schieflagen nicht beseitigen, eine in der Regel ein- bis zweijährige Unterstützung durch die sozialpädagogische Familienhilfe sei aber in vielen Fällen ein geeignetes Instrument, um qualifizierte Hilfe zu leisten, fasste Kerstin Celina zusammen, und bedankte ich bei den Mitarbeitern der Sozialpädagogischen Familienhilfe für ihre ausgezeichnete Arbeit..
