Mehr als Klimaschutz - Bundeskandidat Martin Heilig zum Gespräch in Ochsenfurt

11.09.2017
Martin Heilig in Ochsenfurt

Im gut besuchten Öchsle trafen sich diese Woche Grünen Mitglieder, Sympathisanten und hinsichtlich der kommenden Bundestagswahl noch unentschlossene Wähler, um Martin Heilig, Grüner Bundestagskandidat, kennenzulernen. 

Grün denken, handeln und auch wählen – dafür möchte sich der Bundeskandidat während des Wahlkampfes einsetzen. Bereits seit rund 25 Jahren ist der Visionär für grüne Konzepte nun schon aktiv bei den Grünen. Mit den Grünen möchte er sich für eine offene Gesellschaft und die Rettung unserer Umwelt einsetzen. „Gerade in Zeiten von Trump, Brexit und AfD, der gesellschaftlichen Spaltung und der politischen Verunsicherung sind Mut und Engagement wichtig, um sich für eine offene, gru?ne, solidarische Gesellschaft einzusetzen. Dazu gehört auch eine kluge Strategie gegen Rechtspopulismus – dabei ist es zudem wichtig wieder tatsächlich auf Menschen zuzugehen.“ Martin Heilig nutzte die Gelegenheit, um auf die große Enttäuschung über das Wahlkampfduell Merkel-Schulz im Fernsehen aufmerksam zu machen. „Mir haben dabei die essentiellen Themen, wie Klimaschutz, Feinstaubbedrohung und Gefährdung des Trinkwassers gefehlt. Extreme Wetterereignisse nehmen zu, jeder nimmt die Umweltveränderungen wie häufigen Hagel, Hochwasser, Starkregen, Stürme und eine sich reduzierende Tier- und Pflanzenwelt wahr. Daher muss konsequenter Klimaschutz teil der gelebten Politik sein“, so Heilig.

Durch die Grünen konnte in Sachen Klimaschutz bereits eine breite Sensibilisierung in der Bevölkerung erreicht werden und auch zahlreiche Konzepte - Stichwort Energiewende - konnten auf den Weg gebracht werden Heilig setzt sich allerdings dafür ein, dem Klimaschutz wieder stärkere Beachtung zu schenken: „Mit Konzepten, Subventionen und Forschungsunterstützung - Ziel ist es, Deutschland wieder zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz und klimaschützender Technik und Innovationen, wie Elektromobilität, zu machen.“

Auch gesunde Ernährung insbesondere in den Schulen waren Themen, die die Teilnehmer in den Mittelpunkt der Diskussion stellten. „Für die gesunde Ernährung der Kinder sehen sich insbesondere die Grünen in der Verantwortung – auch im Wahlprogramm wird die Schnittmenge von Bildungs-, Sozial- und Gesundheitspolitik fokussiert.“

Zur Wortmeldung eines Teilnehmers, der die schleichende Verseuchung mit Glyphosat anprangert, kommt Heilig auf unsere Lebensmittel zu sprechen „Unser Ziel ist eine Landwirtschaft, die ohne Gift und Tierquälerei auskommt. Dabei soll die gesunde Versorgung mit bezahlbaren Lebensmitteln auch für die breite Bevölkerungsschicht finanziell erreichbar sein. Artenkiller wie Glyphosat sollen grundsätzlich verboten werden.“

Heilig geht im Laufe des Abends auf zahlreiche Wahlprogrammpunkte der Grünen ein, vom Zusammenhalt Europas, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung sowie dem Ausbau der Digitalisierung und den Grenzen des Datenschutzes. Wenige Wochen vor der Bundestagswahl war es Heilig zudem wichtig, sich den Wählern persönlich vorzustellen und jedem die Möglichkeit zu bieten auch eigene Anliegen vorzutragen.