Die Rottendorfer Grünen luden zu einem Vortrag über Photovoltaikanlagen ein – Die Veranstaltung fand sehr großen Zuspruch.
Als am Freitag Abend um 19:00 Uhr die Veranstaltung in der EN-Halle in Rottendorf beginnt, ist man doch überrascht über die große Menschenmenge. Immer wieder holten die Helfer*innen weitere Stühle herbei, damit jeder bequem sitzen konnte. Die Sorge, das bereitgestellte Mineralwasser könne nicht reichen, bestätigte sich zum Glück nicht.

Deutlich war zu spüren, dass das Thema den Leuten auf den Nägeln brennt.
Herr Hübner, der Photovoltaik fürs Hausdach verkauft, kam dann auch ohne Umschweife zur Sache. Sehr strukturiert trug er die Licht- und Schattenseiten der Anlagen vor. Auch die zahlreichen, teils sehr speziellen Fragen brachten ihn nicht aus dem Konzept. Dabei sind aktuell einige Dinge im Fluss und verändern sich.
Was kann Photovoltaik?
Das Ärgerliche an Sonnenenergie ist ja, dass man genau dann viel Strom braucht, wenn die Sonne kaum oder gar nicht scheint, nämlich nachts und vor allem im Winter. Deswegen erfüllt sich mit einer Photovoltaikanlage auch nicht der Traum völliger Unabhängigkeit. Aber rund Dreiviertel des eigenen Verbrauchs übers Jahr gerechnet mit einem eigenen Kraftwerk abdecken zu können, ist doch schon mal ein Wort.
Wie nutzt man die gewonnene Energie optimal?
Verschiedene Wege ermöglichen eine optimale Ausnutzung der selbsterzeugten Energie. So kann man sich einen Speicher ins Haus stellen, kann das E-Auto tagsüber laden, überhaupt alle zeitlich flexiblen Geräte am Tage laufen lassen.
Muss es die Südseite sein, die natürlich am effizientesten die Kapazität nutzt?
Nein, denn die Ostseite liefert schon früher Strom, die Westseite länger. Statt der Spitzen setzt man eben auf die Dauer – unterm Strich kommt es in etwa auf dasselbe heraus. Dafür ist der ökologische Fußabdruck im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen um ein Vielfaches geringer. Neben der langfristigen Schonung des eigenen Geldbeutels leistet man einen wesentlichen Beitrag gegen den Klimawandel, dessen Folgen wir ja allmählich mächtig spüren.
Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern.
Afrikanisches Sprichwort
Nützliche Ratschläge
1. Die neuen Module schalten bei Verschattung nimmer ganze Reihen, sondern nur noch einzelne Elemente ab. So stören nahestehende Gebäude die Produktion nimmer so massiv.
2. Durch ein Bausteinsystem lässt sich erreichen, dass man bei Bedarf nachrüsten kann. Vor allem interessant erweist sich eine Photovoltaikanlage für Besitzer von Wärmepumpen, die ja doch ziemlich viel Strom benötigen. Und das obwohl ja eigentlich im Winter der Bedarf am größten ist.
3. Der Referent gab auch ganz allgemeine Hinweise, worauf man beim Kauf achten sollte, denn auch und gerade hier gilt, dass Qualität sich auszahlt. Billigware hält schon mal nur fünfzehn Jahre, während hochwertige Anlagen locker auf eine Lebensdauer von vier Jahrzehnten kommen.
Wie war noch der Spruch?
Ich bin nicht so reich, dass ich es mir leisten könnte, billig einzukaufen.
Vor unlauteren Anbietern, die Vorauskasse verlangen, warnte er die Anwesenden.
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