Margetshöchheim

Am 8. März Torsten Schmaus wählen!

Bürgermeister für Margetshöchheim!

Am 8. März ist Kommunalwahl!

Wir treten mit Torsten Schmaus als unserem Bürgermeisterkandidaten sowie mit neun kompetenten und vielfältig engagierten Personen auf unserer Gemeinderatsliste an.


Bianca Hilgenberg

Listenplatz 1

58 Jahre alt | Dipl. Betriebswirtin (FH)

Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Klimaschutzaspekte auch nach dem Wegfall der MM in den kommenden Jahren wieder konsequent bei allen Entscheidungen berücksichtigt werden. Gemeinsam mit dem 800-Jahre/800-Bäume-Team, in dem ich mich engagiere, möchte ich gezielt Projekte initiieren, die zur Minderung der Folgen des Klimawandels beitragen und zugleich unsere wunderschöne Landschaft bewahren.
Denkbar sind zum Beispiel Baumpflanzaktionen, die Schattenplätze mit Ruhebänken schaffen, aber auch zur Verkehrsberuhigung beitragen. Darüber hinaus liegt mir am Herzen, bei anstehenden Infrastrukturmaßnahmen besonderes Augenmerk auf ausreichend breite und sichere Gehwege zu legen – damit sie für Kinderwägen, Rollatoren und Rollstühle gleichermaßen gut nutzbar sind.

Torsten Schmaus

Listenplatz 2 | Bürgermeisterkandidat

35 Jahre alt | Lehrer

Ich setze mich für ein Margetshöchheim ein, das ökologisch, sozial und zukunftsfähig gestaltet wird. Als Lehrer und Familienvater liegen mir gute Bildung, verlässliche Betreuung und eine starke Gemeinschaft besonders am Herzen. Ich möchte unsere Grundwasserversorgung schützen, Klimaanpassung voranbringen, erneuerbare Energien ausbauen und Mobilität für alle verbessern. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass wir Projekte wie Kita, Schule oder Bürgerhaus sorgfältig, transparent und finanziell verantwortungsvoll planen. Mein Ziel ist ein lebenswertes Margetshöchheim für alle Generationen.

Beate Wassermann

Listenplatz 3

60 Jahre alt | Hochschuldozentin

Nachhaltigkeit sollte für mich das zentrale Kriterium aller politischen Entscheidungen sein. Nur so können wir unseren Kindern und Enkelkindern ein lebenswertes Margetshöchheim hinterlassen. Dabei verstehe ich Nachhaltigkeit ganzheitlich: als verantwortungsvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen und unserer Umwelt, ebenso wie mit den finanziellen Mitteln unserer Gemeinde. Ebenso wichtig ist mir eine nachhaltige Gesprächskultur – ein respektvoller, konstruktiver Austausch unterschiedlicher Meinungen, um gemeinsam die besten Lösungen für Margetshöchheim zu finden. Dazu gehört für mich auch ein klares Bekenntnis zu Demokratie, Vielfalt und gegenseitigem Respekt.

Jona Decker

Listenplatz 4

42 Jahre alt | Elektrotechnikingenieur

Ich möchte mein Fachwissen im Bereich Energie- und Wärmeplanung aktiv in die Arbeit des Gemeinderats einbringen. Mir ist wichtig, dass Entscheidungen fachlich fundiert, zukunftsorientiert und langfristig tragfähig sind – sowohl aus ökologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht – und damit einen echten Mehrwert für unsere Gemeinde und ihre Bürgerinnen und Bürger schaffen.

Majbritt Schmaus

Listenplatz 5

30 Jahre alt | Sozialarbeiterin

Als Mutter von zwei kleinen Kindern wünsche ich mir für kommende Generationen ein lebenswertes Dorf, in dem unsere Streuobstwiesen als wertvoller Bestandteil der Kulturlandschaft erhalten bleiben und die eigene Wasserversorgung als hohes Gut geschützt und gesichert wird. Unser vielfältiges Vereinsleben muss zudem erhalten bleiben und gefördert werden, unabhängig von Partei oder Person. Ich möchte mich aktiv dafür einsetzen, dass Margetshöchheim ein Ort bleibt, an dem wir zusammenstehen, demokratische Werte leben und jeder Mensch ohne Angst und Ausgrenzung seinen Platz hat.
 

Jonas Steinkrauß

Listenplatz 6

35 Jahre alt | Psychologe

Ich setze mich für den Erhalt unserer lebenswerten Gemeinde und für eine nachhaltige, verantwortungsvolle Entwicklung ein, die heutigen Bedürfnissen gerecht wird und zugleich die Lebensqualität künftiger Generationen sichert.

Andrea Roso

Listenplatz 7

31 Jahre alt | Softwareentwicklerin

Neben Klimaschutz und Nachhaltigkeit ist mir besonders eine zukunftsfähige Mobilität wichtig. Dazu gehört für mich vor allem ein attraktives und verlässliches Angebot im öffentlichen Nahverkehr, insbesondere bei den Busverbindungen, ebenso wie der konsequente Ausbau einer sicheren und alltagstauglichen Radinfrastruktur.

Felix Ohlberg

Listenplatz 8

40 Jahre alt | Online-Marketing-Manager

Ich setze mich für eine stärkere Mitbestimmung junger Menschen bei politischen Entscheidungen ein, damit ihre Interessen ernst genommen werden und echtes Gewicht erhalten.
Zudem möchte ich den Generationenwechsel im Wohnraum aktiv gestalten: durch die Förderung barrierefreier, kleinerer Wohnungen für ältere Menschen und die gezielte Unterstützung junger Familien beim Erwerb oder der Anmietung frei werdender Häuser. So schaffen wir bezahlbaren Wohnraum für beide Generationen – ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln.

Christine Steinkraus

Listenplatz 9

62 Jahre alt | Musikerin

Ich lebe seit vielen Jahren mit meiner Familie in Margetshöchheim, engagiere mich im Projekt „800 Jahre – 800 Bäume“ und fühle mich den grünen Basisthemen seit langem verbunden. Wichtig ist mir eine intakte Umwelt, welche sich auch direkt auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auswirkt.

Die Kommunalpolitik entscheidet, wie wir heute und morgen zusammenleben: ob unsere Kinder sicher zur Schule kommen, ob ältere Menschen mobil bleiben, ob wir die Hitze des Sommers im Schatten überstehen oder ob wir die Klimakrise lokal bekämpfen. Doch in einigen Bereichen hinkt unsere Gemeinde hinterher – bei der Verkehrswende, der digitalen Verwaltung oder der Beteiligung von Jugendlichen. Wir wollen das ändern. Mit mutigen Lösungen, die ökologisch, sozial und finanziell nachhaltig sind. Denn eine lebenswerte Zukunft entsteht nicht von allein – sie wird vor Ort gemacht.

1. Klima schützen – jetzt handeln, lokal wirken

Die Klimakrise ist längst bei uns angekommen: Hitzesommer, Dürren und Starkregen zeigen, dass wir nicht länger warten dürfen. Doch unsere Gemeinde hat noch zu wenig konkrete Pläne, um bis 2035 klimaneutral zu werden.

Energie und Wärme neu denken: Wir fordern einen bindenden kommunalen Wärmeplan bis 2027, der fossile Heizungen schrittweise ersetzt – durch Wärmepumpen, Solarthermie und Nahwärmenetze. Öffentliche Gebäude müssen Vorreiter sein: Jede Sanierung soll ab sofort den Passivhaus-Standard erfüllen. Gleichzeitig stärken wir die eigene Grundwasserversorgung, um unabhängiger von teurem Trinkwasser zu bleiben und Trockenperioden besser zu überstehen.

Natürliche Klimaschutz-Helfer erhalten: Streuobstwiesen sind nicht nur Kulturlandschaft, sondern auch CO₂-Speicher und Rückzugsorte für Insekten. Wir sichern ihre Zukunft, indem wir Pflanzaktionen mit Schulen und Vereinen organisieren, Patenschaften vermitteln und unsere Streuobst-Genossenshaft weiter unterstützen. Gleichzeitig setzen wir auf naturnahes Bauen: Bei jedem Neubauprojekt fordern wir begrünte Dächer, wasserdurchlässige Versiegelung und Baum-Pflanzungen – für mehr Schatten, Frische und Artenvielfalt. Und bei jedem Sanierungsvorhaben sollen Klimaschutzfördernde bauweisen mitgedacht werden.

2. Mobilität für alle – sicher, sauber und verbindend

Unser Wegenetz ist ein Spiegel der Ungerechtigkeit: Eltern trauen sich nicht, ihre Kinder allein zur Schule radeln zu lassen, ältere Menschen meiden marode Bürgersteige, und der ÖPNV fährt zu selten. Wir wollen eine Verkehrswende, die niemanden zurücklässt.

Radwege und Fußverkehr priorisieren: Wir fordern ein sicheres Radwegenetz für alle Altersgruppen – mit breiteren, beleuchteten und baulich getrennten Wegen, besonders auf Schulrouten. Bürgersteige reparieren wir zügig und rüsten sie mit Ruhebänken und Schattenplätzen aus, damit Mobilität auch im Alter und bei Hitze möglich ist. Verkehrsberuhigung gehört dazu.

ÖPNV und Elektromobilität ausbauen: Der Bus muss mindestens alle 20 Minuten fahren – auch abends und am Wochenende. Wir setzen uns für kostenlosen ÖPNV für Kinder, Jugendliche und Sozialpass-Inhaber:innen ein. Gleichzeitig haben wir die Ladeinfrastruktur für E-Autos und Lastenräder im Auge, besonders an Supermärkten und öffentlichen Plätzen damit diese bedarfsgerecht mitgedacht werden. Unser Ziel: Bis 2030 soll der kommunale Fuhrpark komplett emissionsfrei sein.

3. Gemeinde der Zukunft – digital, transparent und mitgestaltet

Viele Entscheidungen fallen noch hinter verschlossenen Türen, die Verwaltung arbeitet mit veralteter Software, und Jugendliche fühlen sich nicht gehört. Wir wollen eine Gemeinde, die mitmacht – nicht über die Köpfe hinweg regiert.

Transparenz und Beteiligung stärken: Wir fordern ein digitales Bürger:innen-Portal ein, auf dem alle Beschlüsse, Haushaltsdaten und Bauprojekte leicht verständlich einsehbar sind. Zudem etablieren wir regelmäßige „Grüne Sprechstunden“. Besonders wichtig: Ein Jugendrat mit echten Mitspracherechten ab 14 Jahren – denn wer heute 16 ist, soll 2035 noch hier leben wollen.

Finanzen nachhaltig gestalten: Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit kosten Geld – aber falsche Prioritäten noch mehr. Wir fordern einen „Grünen Haushaltscheck“: Jede Ausgabe wird auf ihre ökologischen und sozialen Folgen geprüft. Subventionen für fossile Infrastruktur streichen wir, stattdessen investieren wir in zukunftssichere IT (z. B. Open-Source-Software) und Ehrenamtsförderung. Vereine und Initiativen erhalten einfache Zugang zu kommunalen Räumen und Mikroförderungen.

4. Zusammenhalt leben – Vereine, Familien und Nachbarschaften stärken

Das Herz unserer Gemeinde schlägt im Ehrenamt: in Sportvereinen, Kulturinitiativen und Nachbarschaftshilfen. Doch viele kämpfen mit leeren Kassen und überlasteten Freiwilligen. Wir sichern ihre Zukunft – mit Wertschätzung und konkreter Unterstützung.

Ehrenamt entlasten und sichtbar machen: Wir schaffen eine kommunale Ehrenamtsbörse, die Engagierte mit Projekten verbindet, und führen eine „Würdigung des Ehrenamts“ mit öffentlichen Dankesveranstaltungen ein. Vereine erhalten kostenlose Beratung zu Fördergeldern und Digitalisierung. Besonders Familien entlasten wir mit mehr bezahlbaren Freizeitangeboten und einem „Kinder- und Jugendfonds“, aus dem Projekte wie Spielplatz-Patenschaften oder Ferienprogramme finanziert werden.

Lebensräume für alle Generationen: Familienfreundlichkeit bedeutet für uns: Spielflächen in jedem Neubaugebiet, sichere Wege zu Kitas und Schulen, und co-working-Räume für Eltern in öffentlichen Gebäuden. Gleichzeitig schaffen wir begegnungsfördernde Orte – etwa durch „Grüne Oasen“ mit Sitzgelegenheiten, Bücherschränken, dem umgestalteten Klosterarreal oder Trinkbrunnen. Eine starke Gemeinde lebt davon, dass Menschen sich begegnen.

Unser Versprechen: Wir handeln nicht für eine Legislaturperiode, sondern für die nächsten Generationen und planen langfristig – gerade aufgrund der angespannten Haushaltslage. Mit diesem Programm legen wir den Grundstein für eine Gemeinde, die ökologisch, sozial und wirtschaftlich resilient ist.

Andrea Roso

Ortsgruppensprecherin

Torsten Schmaus

Ortsgruppensprecher


Nächste Termine in Margetshöchheim

Derzeit sind keine Veranstaltungen geplant.