KV Würzburg - Land

Der 42jährige Informatiker der Zentralverwaltung der Universität Würzburg, Personalrat und Kreisrat, Sven Winzenhörlein, wird bei der Bürgermeisterwahl im März 2020 als Kandidat der Grünen in Höchberg antreten. Winzenhörlein zog vor 13 Jahren mit seiner Familie nach Höchberg und ist seit dieser Zeit in der Kommunalpolitik, z. B. als Vorsitzender der Höchberger Grünen, im Vorstand der Landkreisgrünen, der Bürgerinitiative „Höchberg Leiser“ und beim Runden Tisch Natur engagiert. Zuvor war er lange in der Jugendarbeit bei Kolping und als Jugend- und Auszubildendenvertreter tätig. Er ist Mitglied des Verschönerungsvereins, des Partnerschaftsvereins und der AWO.

Winzenhörlein möchte als Bürgermeister vor allen Dingen dafür sorgen, dass der Verkehr in Höchberg sicher bleibt und noch sicherer wird. Fußgänger, Radfahrer und besonders Kinder sollten dabei geschützt werden. Für eine Verminderung des Verkehrslärms tritt er speziell als Vorsitzender von „Höchberg Leiser“ ein. Besonderen Wert will er auch auf die Pflege der Höchberger Natur und Ausgleichsflächen legen. Bei der dichten Bebauung der Gemarkung Höchberg müssen die wenigen Naherholungsflächen gepflegt und erhalten werden. Mit der Erhaltung der Natur eng verbunden sei ein starkes Engagement des Marktes Höchberg auf dem Feld der erneuerbaren Energien und des Klimaschutzes. „Weil wir es uns leisten können und auch leisten sollen!“, so Sven Winzenhörlein.

Ferner will Winzenhörlein die Bürgerbeteiligung stärken und die Anliegen der Bürger ernst nehmen. Die anwesenden Kreisräte, die Landtagsabgeordnete Kerstin Celina, die stellvertretende Landrätin Karen Heussner und der Bezirksrat Gerhard Müller lobten Winzenhörlein besonders für seine sachliche Arbeit im Kreistag und für seine Zuverlässigkeit im kommunalpolitischem Bereich, bevor er einstimmig, auch in Anwesenheit einer Reihe von Höchberger Mitbürgern, die keine Mitglieder der Grünen sind, gewählt wurde. Der Kandidat werde der Politik der Grünen in Höchberg und auf Kreisebene ein Gesicht geben, so Heussner.

 

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Nachdem schon im letzten Jahr in Höchberg ca. ein Hektar an Bienenweide ausgesät wurde, soll in diesem Jahr auch wieder mindestens ein Hektar folgen und auch für die darauffolgenden Jahre sind schon Grundstücke hierfür vorgemerkt. An der  Finanzierung des Saatgutes haben sich dabei im letzten Jahr die Höchberger Mitte, der Bund Naturschutz und die Grünen beteiligt.  In diesem Jahr wird außer den Grünen und der Höchberger Mitte die Jagdgenossenschaft für das Saatgut aufkommen.

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Der Höchberger Runde Tisch Natur hatte die Kinder des Evangelischen Kindergartens eingeladen auf einer Streuobstwiese vom Grünen Marktgemeinderat Walter Feineis sechs neue Obstbäume und  bienenfreundliche Sträucher zu pflanzen.

Damit soll im frühen Alter schon das Verständnis für die Natur und die Bedeutung von Bienen Wildbienen Insekten und anderen Kleintieren geweckt werden die in einem solchen Biotop Nahrung und Schutz finden. Zu Beginn beschrieb Walter Feineis die Geschichte der bis zu einhundert Jahren alten Bäume auf dem angrenzenden Biotop und erwähnte die Wichtigkeit von Sträuchern Hecken stehendem und liegendem Altholz und Höhlen für Wildbienen und Bienen.

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Der Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen Höchberg führte am 19.06.17 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Bürgerwindkraft in unserer Region“ im Burkardussaal des Gasthauses Lamm durch. Geladen waren der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag Ludwig Hartmann der Grüne Bundestagsdirektkandidat für den Wahlkreis Würzburg Martin Heilig Dr. Herbert Friedmann von der Bürger-Energie-Genossenschaft Altertheim und Alfons Konrad vom Bürgerwindprojekt Gramschatz. Die Veranstaltung wurde moderiert vom Ortsvorsitzenden der Grünen und Kreisrat Sven Winzenhörlein.

In seinem Eingangsstatement legte Ludwig Hartmann dar dass seit Bestehen der 10-H-Grenze (zehnfacher Abstand der Höhe des Windrades zur nächsten Bebauung) die Baugenehmigungen von Windkraftanlagen in Bayern massiv eingebrochen sind. Dabei ist die Windkraft aktuell die günstigste Art Strom zu erzeugen abgeschriebene dreckige Kohlemeiler einmal außen vor gelassen.

Der Bundestagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen und Höchberger Neubürger Martin Heilig sieht in der Windkraft vor allen Dingen eine Investition in die Gesundheit seiner vier Kinder. Der Ausstoß von Kohlendioxid habe sich in Deutschland in den letzten Jahren nicht mehr verringert. Deshalb müsse das Ausbremsen der erneuerbaren Energien ein Ende haben und Deutschland zukunftsfähig gemacht werden. Zudem können wir als reiches Land als Beispiel dienen dass die Energiewende hin zu 100 % erneuerbaren Energien möglich ist.

Doch der Bau von Windkraftanlagen in unserer Region ist auch nach der Einführung der 10-H-Grenze noch möglich. Dies bestätigte Dr. Herbert Friedmann von der Bürger-Energie-Genossenschaft Altertheim. Durch die frühe Einbindung der Bürgerschaft und finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten sowie Steuereinnahmen für die Gemeinde habe es dort keinerlei Widerstand gegen Windkraftanlagen gegeben. Die EEG-Vergütung für moderne Anlagen die 2015 ans Netz gingen beträgt ca. 9 ct pro kW/h. In der ersten Ausschreibungsrunde 2017 ist diese Vergütung auf ca. 5 ct/kW/h gesunken. Offshore-Strom wird ab 2025 sogar ohne EEG-Förderung auskommen. Damit ist Windstrom nicht nur konkurrenzfähig sondern für die Verhinderung einer Klimakatastrophe unverzichtbar. Er stellte fest dass die Finanzierung in Altertheim nie eine Schwierigkeit gewesen sei es in Bayern aber immer wieder Probleme mit dem Genehmigungsverfahren gebe.

Alfons Konrad vom Bürgerwindprojekt Gramschatz musste schildern dass das Zusammenwirken zwischen Politikern und Bürgern in Rimpar Gramschatz und Hausen nicht optimal funktioniert habe und deshalb ein Bürgerbegehren gegen die Windkraftanlage laufe. Die Bürger würden Windräder vor allen Dingen dann akzeptieren wenn sie für sich einen Vorteil hätten. Bei einem positiven Ausgang des Bürgerbegehrens hoffe er aber dass die Verwirklichung der Windkraftanlage zügig vorangehen werde.

Zum Abschluss forderte Ludwig Hartmann eine Zusammenarbeit von örtlichen Politikern den Versorgungsunternehmen und der Bevölkerung um mehr Windenergie zu ermöglichen. Besonders müsse der örtlichen Bevölkerung deutlich gemacht werden dass sie von Windstrom auch viele Vorteile – von Pachtzins für die Grundstücke bis zu verbilligtem Strom - haben könne. Auch werde konkurrenzfähiger Windstrom zu einem Standortvorteil bei der Industrieansiedlung.

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Anlässlich einer kürzlich veröffentlichten Studie des Umweltbundesamtes (Heinrichs Scherbarth Sommer:  Wirkungen von Tempo 30 an Hauptverkehrsstraßen Januar 2017) zu den immensen Vorteilen von Tempo-30-Zonen befassten sich die Höchberger Grünen mit der Verkehrssituation in Höchberg.

Auch auf Initiativen und Drängen der Grünen sind Tempo-30-Zonen in Höchberg ja inzwischen die Regel. Dadurch werde laut Bundes-umweltamt eine höhere Verkehrssicherheit erreicht. Der Anhalteweg eines Fahrzeuges sei bei Tempo 50 demnach 277 Meter und werde bei Tempo 30 auf 133 Meter also weniger als die Hälfte reduziert (Studie Seite 15 ff). Die mittlere Geschwindigkeit nehme zwischen 16 km/h und 18 km/h ab (S. 6 ff). Die Lärmsenkung betrage 2 bis 3 Dezibel was nahezu dem Wert einer Halbierung der Verkehrsmenge entspreche (S. 13 f).

Aus diesen Fakten gehe hervor dass in Höchberg überlegt werden solle ob nicht Tempo 30 für den ganzen Ortsbereich ohne Ausnahmen gelten solle so die Grünen. Darüber hinaus komme es immer wieder zu Klagen von Anwohnern auch von Tempo-30-Zonen dass die zugelassene Höchstgeschwindigkeit oft deutlich überschritten werde was auch Messungen des Marktes Höchberg bestätigten. An nicht wenigen Stellen so zum Beispiel im Engpass der Alten Steige führt dies zu akuten Verkehrsgefährdungen. Es sei Aufgabe des Marktes Höchberg so die Grünen stärker dafür zu sorgen dass die angeordnete Höchst-geschwindigkeit auch durch Radarkontrollen eingehalten wird.

Auch über eine große Lärmbelastung wird besonders von den Anwohnern der B 8 zwischen Ortseingang Richtung Waldbüttelbrunn und der Stadtgrenze Richtung Würzburg immer wieder geklagt. Auch hier sei zu fragen ob eine Reduzierung der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit um 20 km/h nicht teilweise Abhilfe schaffen sollte wenn laut Bundesumweltamt der Lärmpegel so reduziert werde dass er nur noch der Hälfte des Verkehrsaufkommens entspreche.

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Bienen und Wildbienen finden auf unserer Flur mit ihrer großflächigen Landwirtschaft immer weniger  Nahrung so dass sie oft in bebaute Gebiete ausweichen müssen da dort für sie noch eine höhere Nahrungsvielfalt und ein größeres Nahrungsangebot herrschen.

Vielfach ist sogar schon von einem Bienensterben die Rede. Auch viele Tiere finden auf den Feldern der großflächigen Landwirtschaft nur wenig Schutz. Um diesem Nahrungsmangel auch in Höchberg ein Stück abzuhelfen haben sich die Marktgemeinderäte Martin Hupp und Walter Feineis zusammengetan. Martin Hupp sähte hierfür zwei Felder die einige Jahre brach gelegen waren mit Bienenweide an einer Saatmischung die von der Landesanstalt in Veitshöchheim speziell als Bienennahrung entwickelt wurde.
Diese Bienenweide wird in Waldbüttelbrunn schon seit längerem von der Gemeinde ausgebracht. Die Ausgaben für das Saatgut für diese Maßnahme in Höchberg teilten sich die Höchberger Mitte die Höchberger Grünen und die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz. Die drei Gruppen und der Runde Tisch Natur sehen in der Aussaat auch einen Ansporn für andere Grundstücksbesitzer es ihnen gleich zu tun.
Walter Feineis schuf auf einer nahegelegenen Streuobstwiese ein Biotop mit Obstbäumen Hecken stehendem und liegenden Totholz mit vielen Höhlen für Wildbienen liegengelassenen Baumschnitt und anderen Elementen zum Schutz von Tieren. Dabei ließ er sich von Jürgen Steinmetz vom Bund Naturschutz der in Waldbüttelbrunn das Wildbienenprogramm betreut intensiv beraten.
Da sich die Streuobstwiese schon in Richtung eines Magerrasens entwickelt wurde auf das Umpflügen des Feldes und die Aussaat von Bienenweide hier verzichtet. Stattdessen soll mit anderen Maßnahmen der Wert des Grundstücks für Bienen und Wildbienen noch weiter erhöht werten.
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