KV Würzburg - Land

Im April initiierte der Ortsverein von Bündnis 90 / Die Grünen Höchberg zwei Informationsstände zum Atomausstieg in Höchberg. Beide Stände im Altort und am Hexenbruch fanden regen Zulauf und waren Orte angeregter Diskussion. Die überwiegende Mehrheit der Höchberger Bevölkerung sprach sich für einen raschen aber geregelten Ausstieg aus der Atomkraft aus und unterzeichnete die Resolution mit folgendem Wortlaut: 

Resolution zum Atomausstieg insbesondere zur Abschaltung des AKW Grafenrheinfeld
Die Unterzeichner fordern von der Bundesregierung und der Bayerischen Landesregierung die dauerhafte Schließung der im Moment abgeschalteten Atommeiler. Darüber hinaus müssen die übrigen deutschen Atomkraftwerke in spätestens zehn Jahren stillgelegt werden. Dies gilt besonders für das AKW Grafenrheinfeld (Inbetriebnahme 1981). Außerdem müssen die dort stattfindenden militärischen Übungsflüge umgehend verboten werden.“

Die Unterschriftenlisten werden dem Bürgermeister überreicht um die Gemeinde aufzufordern die Resolutionen zur Schließung des AKW Grafenrheinfeld zu verabschieden. Im Anschluss sollen sie nach München weiter geleitet werden.

In Sachen Klimaschutz gibt es eine gute Nachricht: die Gemeindeverwaltung hat den Antrag der Grünen Fraktion stattgegeben und wird den Gasbezug der Marktgemeinde auf den Klimatarif der Stadtwerke Würzburg umstellen. Dadurch werden eine große Menge Kohlendioxid das bei der Förderung dem Transport und der Verbrennung des Gases entsteht durch Klimaschutzmaßnahmen ausgeglichen. Dies bedeutet einen wichtigen Schritt für Höchberg in Richtung von mehr Klima- und Umweltschutz.

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