KV Würzburg - Land

Am Samstag dem 03.12.16 trafen sich die grünen Kommunalpolitiker und Mandatsträger im Weinforum Eibelstadt zu einem Kommunalpolitischen Forum. Dort wurden Initiativen und Probleme der Kommunalpolitiker aus 13 Orten 5 Stunden lang ausgetauscht. Manche  Gemeinderäte sind alleine für eine grüne Liste im Rat und so war der Austausch von Problemen für viele eine willkommene Hilfe.

Die Grünen im Landkreis haben durch offene Listen in den Kommunen 30 Mandate in der Kommunalwahl 2014 errungen (9 Kreisräte je 3 Gemeinderäte in Höchberg Veitshöchheim und Waldbüttelbrunn je 2 Mandate in Eibelstadt Gerbrunn Rottendorf und Ochsenfurt je 1 Mandat in Eisingen Kirchheim Kürnach und Theilheim). Dazu kommt noch dass die GRÜNEN im Landkreis das erste Mal mit Karen Heußner eine Stellvertretende Landrätin mit Grthard Müller einen Bezirksrat und mit Kerstin Celina eine Landtagsabgeordnete stellen.

Die GRÜNEN stellen so einen nicht mehr weg zu denkenden Ideengeber in den Rathäusern und einen Machtfaktor im Landkreis dar. Diese Kräfte zu bündeln und zu vernetzen war die Aufgabe dieser Zusammenkunft die der Kreisvorsitzende Gerhard Müller leitete.

Besonders schwer haben es Gemeinderäte die alleine im Rat vertreten sind. Durch Ausschussgemeinschaften konnten viele trotzdem in die Ausschüsse der Rathäuser gelangen. Öfters brauchen die amtierenden Bürgermeister die grünen Abgeordneten weil die Mehrheiten im Rat unklar sind. Dann können GRÜNE sich auch gut in die
Ortspolitik einbringen und das Zünglein an der Waage spielen.

Anderseits brauchen gerade grüne Räte viel Stehvermögen Mut und Frustrationstoleranz in Ratsversammlungen. Besonders wichtig ist dann die Zuarbeit von grünen Arbeitskreisen oder Stammtischen für die Parlamentarier.
Während bei den großen Parteien die Mitgliederzahlen zurückgegangen sind verzeichnen die GRÜNEN in Bayern gerade nach der Wahl in Amerika Zuwächse. In der Kommunalpolitik kann sich jede Bürgerin und jeder Bürger mit sinnvollen Argumenten in losen grünen Zirkeln einbringen und ist frei von Parteizwängen.Kommunalpolitik war immer eine der Stärken der GRÜNEN.

Manche Ortsverbände berichteten auch von Politikverdrossenheit und Personalschwierigkeiten. Dies wollen die GRÜNEN durch Öffnung der Listen und regelmäßige öffentliche Zusammenkünfte bekämpfen. Einig waren sich alle dass in nächster Zukunft die Gemeinden vermehrt für den sozialen Wohnungsbau sorgen müssen. Dies kann durch anerkannte Träger oder durch staatliche Förderung von bis zu 90 % geschehen.

Erschreckend war bei den verschiedenen Ortsberichten wie viele Bau- und Gewebegebiete in den Orten im Landkreis Würzburg entstehen sollen. Ein Markt auf der grünen Wiese noch ein riesiges Gewebegebiet oder Baugebiet in bester Lage hat fast jede Gemeinde im Gepäck. Dass dadurch die Natur versiegelt und zerstört wird
wird oft in Kauf genommen. Ein Teilnehmer rechnetet vor pro Tag werden 7 Hektar in Deutschland verbaut oder versiegelt. Die Versammlung war sich einig dem mit Verdichtung der Besiedlung und mit Reaktivierung von innerörtlichen brachliegenden Bereichen dem entgegen zu wirken.

Für 2017 ist das nächste kommunalpolitische Treffen schon geplant.


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