KV Würzburg - Land

Der Höchberger Runde Tisch Natur hatte die Kinder des Evangelischen Kindergartens eingeladen auf einer Streuobstwiese vom Grünen Marktgemeinderat Walter Feineis sechs neue Obstbäume und  bienenfreundliche Sträucher zu pflanzen.

Damit soll im frühen Alter schon das Verständnis für die Natur und die Bedeutung von Bienen Wildbienen Insekten und anderen Kleintieren geweckt werden die in einem solchen Biotop Nahrung und Schutz finden. Zu Beginn beschrieb Walter Feineis die Geschichte der bis zu einhundert Jahren alten Bäume auf dem angrenzenden Biotop und erwähnte die Wichtigkeit von Sträuchern Hecken stehendem und liegendem Altholz und Höhlen für Wildbienen und Bienen.

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Der Ortsverband von Bündnis 90 / Die Grünen Höchberg führte am 19.06.17 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Bürgerwindkraft in unserer Region“ im Burkardussaal des Gasthauses Lamm durch. Geladen waren der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag Ludwig Hartmann der Grüne Bundestagsdirektkandidat für den Wahlkreis Würzburg Martin Heilig Dr. Herbert Friedmann von der Bürger-Energie-Genossenschaft Altertheim und Alfons Konrad vom Bürgerwindprojekt Gramschatz. Die Veranstaltung wurde moderiert vom Ortsvorsitzenden der Grünen und Kreisrat Sven Winzenhörlein.

In seinem Eingangsstatement legte Ludwig Hartmann dar dass seit Bestehen der 10-H-Grenze (zehnfacher Abstand der Höhe des Windrades zur nächsten Bebauung) die Baugenehmigungen von Windkraftanlagen in Bayern massiv eingebrochen sind. Dabei ist die Windkraft aktuell die günstigste Art Strom zu erzeugen abgeschriebene dreckige Kohlemeiler einmal außen vor gelassen.

Der Bundestagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen und Höchberger Neubürger Martin Heilig sieht in der Windkraft vor allen Dingen eine Investition in die Gesundheit seiner vier Kinder. Der Ausstoß von Kohlendioxid habe sich in Deutschland in den letzten Jahren nicht mehr verringert. Deshalb müsse das Ausbremsen der erneuerbaren Energien ein Ende haben und Deutschland zukunftsfähig gemacht werden. Zudem können wir als reiches Land als Beispiel dienen dass die Energiewende hin zu 100 % erneuerbaren Energien möglich ist.

Doch der Bau von Windkraftanlagen in unserer Region ist auch nach der Einführung der 10-H-Grenze noch möglich. Dies bestätigte Dr. Herbert Friedmann von der Bürger-Energie-Genossenschaft Altertheim. Durch die frühe Einbindung der Bürgerschaft und finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten sowie Steuereinnahmen für die Gemeinde habe es dort keinerlei Widerstand gegen Windkraftanlagen gegeben. Die EEG-Vergütung für moderne Anlagen die 2015 ans Netz gingen beträgt ca. 9 ct pro kW/h. In der ersten Ausschreibungsrunde 2017 ist diese Vergütung auf ca. 5 ct/kW/h gesunken. Offshore-Strom wird ab 2025 sogar ohne EEG-Förderung auskommen. Damit ist Windstrom nicht nur konkurrenzfähig sondern für die Verhinderung einer Klimakatastrophe unverzichtbar. Er stellte fest dass die Finanzierung in Altertheim nie eine Schwierigkeit gewesen sei es in Bayern aber immer wieder Probleme mit dem Genehmigungsverfahren gebe.

Alfons Konrad vom Bürgerwindprojekt Gramschatz musste schildern dass das Zusammenwirken zwischen Politikern und Bürgern in Rimpar Gramschatz und Hausen nicht optimal funktioniert habe und deshalb ein Bürgerbegehren gegen die Windkraftanlage laufe. Die Bürger würden Windräder vor allen Dingen dann akzeptieren wenn sie für sich einen Vorteil hätten. Bei einem positiven Ausgang des Bürgerbegehrens hoffe er aber dass die Verwirklichung der Windkraftanlage zügig vorangehen werde.

Zum Abschluss forderte Ludwig Hartmann eine Zusammenarbeit von örtlichen Politikern den Versorgungsunternehmen und der Bevölkerung um mehr Windenergie zu ermöglichen. Besonders müsse der örtlichen Bevölkerung deutlich gemacht werden dass sie von Windstrom auch viele Vorteile – von Pachtzins für die Grundstücke bis zu verbilligtem Strom - haben könne. Auch werde konkurrenzfähiger Windstrom zu einem Standortvorteil bei der Industrieansiedlung.

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Anlässlich einer kürzlich veröffentlichten Studie des Umweltbundesamtes (Heinrichs Scherbarth Sommer:  Wirkungen von Tempo 30 an Hauptverkehrsstraßen Januar 2017) zu den immensen Vorteilen von Tempo-30-Zonen befassten sich die Höchberger Grünen mit der Verkehrssituation in Höchberg.

Auch auf Initiativen und Drängen der Grünen sind Tempo-30-Zonen in Höchberg ja inzwischen die Regel. Dadurch werde laut Bundes-umweltamt eine höhere Verkehrssicherheit erreicht. Der Anhalteweg eines Fahrzeuges sei bei Tempo 50 demnach 277 Meter und werde bei Tempo 30 auf 133 Meter also weniger als die Hälfte reduziert (Studie Seite 15 ff). Die mittlere Geschwindigkeit nehme zwischen 16 km/h und 18 km/h ab (S. 6 ff). Die Lärmsenkung betrage 2 bis 3 Dezibel was nahezu dem Wert einer Halbierung der Verkehrsmenge entspreche (S. 13 f).

Aus diesen Fakten gehe hervor dass in Höchberg überlegt werden solle ob nicht Tempo 30 für den ganzen Ortsbereich ohne Ausnahmen gelten solle so die Grünen. Darüber hinaus komme es immer wieder zu Klagen von Anwohnern auch von Tempo-30-Zonen dass die zugelassene Höchstgeschwindigkeit oft deutlich überschritten werde was auch Messungen des Marktes Höchberg bestätigten. An nicht wenigen Stellen so zum Beispiel im Engpass der Alten Steige führt dies zu akuten Verkehrsgefährdungen. Es sei Aufgabe des Marktes Höchberg so die Grünen stärker dafür zu sorgen dass die angeordnete Höchst-geschwindigkeit auch durch Radarkontrollen eingehalten wird.

Auch über eine große Lärmbelastung wird besonders von den Anwohnern der B 8 zwischen Ortseingang Richtung Waldbüttelbrunn und der Stadtgrenze Richtung Würzburg immer wieder geklagt. Auch hier sei zu fragen ob eine Reduzierung der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit um 20 km/h nicht teilweise Abhilfe schaffen sollte wenn laut Bundesumweltamt der Lärmpegel so reduziert werde dass er nur noch der Hälfte des Verkehrsaufkommens entspreche.

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Bienen und Wildbienen finden auf unserer Flur mit ihrer großflächigen Landwirtschaft immer weniger  Nahrung so dass sie oft in bebaute Gebiete ausweichen müssen da dort für sie noch eine höhere Nahrungsvielfalt und ein größeres Nahrungsangebot herrschen.

Vielfach ist sogar schon von einem Bienensterben die Rede. Auch viele Tiere finden auf den Feldern der großflächigen Landwirtschaft nur wenig Schutz. Um diesem Nahrungsmangel auch in Höchberg ein Stück abzuhelfen haben sich die Marktgemeinderäte Martin Hupp und Walter Feineis zusammengetan. Martin Hupp sähte hierfür zwei Felder die einige Jahre brach gelegen waren mit Bienenweide an einer Saatmischung die von der Landesanstalt in Veitshöchheim speziell als Bienennahrung entwickelt wurde.
Diese Bienenweide wird in Waldbüttelbrunn schon seit längerem von der Gemeinde ausgebracht. Die Ausgaben für das Saatgut für diese Maßnahme in Höchberg teilten sich die Höchberger Mitte die Höchberger Grünen und die Ortsgruppe des Bundes Naturschutz. Die drei Gruppen und der Runde Tisch Natur sehen in der Aussaat auch einen Ansporn für andere Grundstücksbesitzer es ihnen gleich zu tun.
Walter Feineis schuf auf einer nahegelegenen Streuobstwiese ein Biotop mit Obstbäumen Hecken stehendem und liegenden Totholz mit vielen Höhlen für Wildbienen liegengelassenen Baumschnitt und anderen Elementen zum Schutz von Tieren. Dabei ließ er sich von Jürgen Steinmetz vom Bund Naturschutz der in Waldbüttelbrunn das Wildbienenprogramm betreut intensiv beraten.
Da sich die Streuobstwiese schon in Richtung eines Magerrasens entwickelt wurde auf das Umpflügen des Feldes und die Aussaat von Bienenweide hier verzichtet. Stattdessen soll mit anderen Maßnahmen der Wert des Grundstücks für Bienen und Wildbienen noch weiter erhöht werten.
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informiert sich über Höchberger Anliegender-bundestagskandidat-der-gruenen

Der Bundestagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen und künftiger Höchberger Mitbürger Martin Heilig informierte sich über Projekte und Anliegen die in Höchberg im Moment und in naher Zukunft von besonderer Bedeutung sind. Als Vater von vier Söhnen war er dabei besonders von der Situation der Kindergärten und Kinderkrippen in der Marktgemeinde angetan. Hier hätten die politisch Verantwortlichen natürlich mit Zustimmung und Unterstützung der örtlichen Grünen vorbildlich gehandelt und er freue sich dass sein jüngster Sohn so einen Platz in der Kinderkrippe am Wiesenweg bekommen hat.

Auch die Schulsituation in Höchberg über die er von den Marktgemeinderäten Silke Seifer-Fischer Walter Feineis und Johannes Väthjunker unterrichtet wurde  stelle sich grundsätzlich positiv dar. Allerdings werde der Umbau der Ernst-Keil-Schule und die Einrichtung einer Mensa und von Aufenthaltsräumen dem Markt eine Stange Geld kosten das aber in der Bildung und Erziehung unserer Kinder gut angelegt sei. Auch eine räumliche Trennung von Grund- und Hauptschule hält Heilig der auch Vorsitzender des Bezirks Unterfranken der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ist für sinnvoll um so innovative pädagogische Konzepte besser umsetzen zu können.

Allerdings werde es auch in der bayerischen Schullandschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten Veränderungen geben die wieder organisatorische und bauliche Anpassungen erforderlich machen würden. So forderten die Oppositionsparteien im Landtag eine mindestens sechsjährige gemeinsame Schulzeit für alle Kinder wie dies schon in vielen anderen Bundesländern der Fall sei und würden im Falle einer Regierungsbeteiligung diese auch zu verwirklichen suchen. Deshalb sollten die schulischen Baumaßnahmen des Marktes Höchberg möglichst flexibel gestaltet werden.

Besonders kritisch ging der Stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen die B26n mit diesem Projekt ins Gericht. Für Höchberg sei dadurch keinerlei Entlastung weder bei PKW- noch beim LKW-Verkehr  zu erwarten. Es würde nicht nur das idylische Werntal und die noch gut erhaltene Natur im Bereich von Birkenfeld Billingshausen Greußenheim Hettstadt und Waldbüttelbrunn zerstören sondern auch eine große Lärm- und Abgasbelastung in unsere Gegend bringen. Er bat deshalb auch als Stellvertrender Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen die B26n die politisch Verantwortlichen in Höchberg darum ihren Nachbargemeinden die sich in ihrer überwältigen Mehrheit gegen das Projekt ausgesprochen haben in ihrer Sorge um eine gesunde Umwelt und ihrem Protest gegen das Vorhaben nicht in den Rücken zu fallen. Schließlich würden beim Bau der B26n rund eine halbe Milliarde Steuergelder verschwendet werden ohne dass er zu einer Verkürzung der Strecke zwischen Werneck und Kist und einer Verkehrsentlastung kommen würde. Im Gegenteil würden so neue Verkehrsströme insbesondere der Internationaler Spediteure in die Region geholt.

Schließlich diskutierte er mit den Höchberger Grünen noch die Lage der erneuerbaren Energien in Höchberg. Zwar sei hier seitens des Marktes in der Vergangenheit einiges geschehen aber angesichts der sehr guten finanziellen Lage Höchbergs noch lange nicht genug. Er erinnerte daran dass nach den Berechnungen aller Experten besonders auch des Würzburger Klimatologen Professors Heiko Paeth Höchberg mit einem Temperaturanstieg von vier Grad rechnen müsse was verheerende Auswirkungen für die Menschen die Landwirtschaft und den Wald haben werde.

Abschließend gab der Höchberger Ortsvorsitzende der Grünen und Kreisrat Sven Winzenhörlein noch einmal seine Freude zum Ausdruck Martin Heilig bald als einer der ihren in Höchberg begrüßen zu können.

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Nachdem im in den 1970er Jahren entstandenen Höchberger Gewerbegebiet inzwischen ein Engpass an Flächen besteht sind sich alle Fraktionen des Marktgemeinderats einig dass es dort zumindest zu einer Verdichtung kommen soll.

Die Fraktionen der Höchberger Mitte und von Bündnis 90/Die Grünen trafen sich deshalb dort zu einem Ortstermin. Dabei war man sich einig dass eine Aufstockung und Neubebauung bestehender Flächen Vorrang vor einer Erweiterung haben sollte.

Allerdings könne man auch einer Arrondierung des Gebietes zwischen der Waschstraße des REWE-Marktes dem Parkplatz der Fa. Wölfel und der Gärtnerei Hupp zustimmen. Dies würde eine zusätzliche Fläche von ca. 3 bis 35 Hektar ergeben damit sich ansässige Firmen vergrößern und weitere ansiedeln können.

Dafür muss aber erst einmal der Grunderwerb durchgeführt werden. Einen weiteren Landschaftsverbrauch und Eingriff in die Natur lehnen beide Fraktionen ab. Zur besseren Erschließung des Gebietes und auch einer Aufwertung bestehender Betriebe sollte eine Verbindung zwischen dem Wendehammer „Max-Plank-Straße“ in Richtung REWE-Tankstelle und von dort zur „Heidelberger Straße“ hergestellt werden. Einer größeren Erweiterung des Gewerbegebiets und einer umfassenden Erschließungsstraße sind auch aufgrund der Topografie (starker Abfall des Geländes Richtung Steinbachtal) sehr enge landschaftliche und finanzielle Grenzen gesetzt da dort sehr große Geländeveränderungen nötig wären.

Grundsätzlich sollte sich die Verdichtung und Arrondierung des Gewerbegebiets für den Markt Höchberg finanziell lohnen. Einen subventionierten Landschaftsverbrauch lehnen beide Fraktionen ab. Dabei ist darauf zu achten dass möglichst viele hochwertige Arbeitsplätze entstehen.

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Seit geraumer Zeit verkehrt in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Bus der Verkehrsgesellschaft Main-Tauber (VGMT) von Würzburg nach Wertheim. Der Bus fährt um 2:20 Uhr am HBF in Würzburg los und hält anschließend an mehreren Haltestellen im Stadtgebiet Würzburg danach erst wieder in Dertingen. Der Bus fährt die Strecke auf der Bundesstraße 8 und kommt somit dabei auch an Höchberg Waldbüttelbrunn Mädelhofen und Roßbrunn vorbei. Sowohl in Höchberg als auch in Waldbüttelbrunn und Roßbrunn gäbe es direkt an der Fahrtstrecke gelegene Bushaltestellen die von diesem Bus leicht anzufahren wären.

Leider geschieht dies jedoch nicht. Schon seit längerem wird von den Jugendlichen und jungen Erwachsenen dieser Orte eine verbesserte Busanbindung nachts an Wochenenden gewünscht. Bisher fährt der letzte Bus in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 0:35 Uhr von Würzburg nach Waldbüttelbrunn und um 0:43 Uhr nach Höchberg. Das ist für alle die Veranstaltungen in einem der zahlreichen Würzburger Clubs besuchen möchten deutlich zu früh. Viele junge Menschen benutzen deswegen Taxis oder sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs was auf die Dauer keine gute Situation ist. Insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen ist es wichtig nachts preiswert nach Hause kommen zu können um so am sozialen (Nacht-)Leben teilhaben zu können. Gerade auch für Studierende die das APG-Nachttaxi mit dem Semesterticket nicht nutzen können aber aufgrund der Wohnunsgnot in der Stadt immer öfter in einer der Stadtrandgemeinden wohnen.
Warum wird vor diesem Hintergrund eine bestehende Verbindung in der Nacht nicht besser ausgenützt? Es sollten sofort Verhandlungen aufgenommen werden mit dem Ziel dass die bestehende Verbindung auch für die Orte im Landkreis Würzburg geöffnet wird! Die Grünen-Fraktionen in den Gemeinderäten von Höchberg und Waldbüttelbrunn haben deswegen jeweils den Antrag gestellt den 1. Bürgermeister mit Verhandlungen mit dem Ziel eine Nachtanbindung zu realisieren zu beauftragen. Wir hoffen dass sowohl bei den Gemeinden als auch bei der VGMT und dem Kommunalunternehmen die Bereitschaft vorhanden ist hier einmal wirklich eine große Verbesserung für junge Menschen im Landkreis Würzburg zu schaffen!

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Die Ortsgruppe von Bündnis 90/Die Grünen Höchberg spendet auch in diesem Jahr wieder 400 Euro für die Jugendarbeit eines Höchberger Vereins. Statt einer Weihnachts- und Neujahrsanzeige wurde diesmal die Spende der Jugendabteilung der Turn- und Leichtathletikabteilung der TGH übergeben.

Bei der Übergabe sind in der hinteren Reihe zu sehen: Marktgemeinderat Johannes Väthjunker Kreisrat Sven Winzenhörlein Stephan Ditterich (TGH Turnen) Marktgemeinderat Walter Feineis und Birgit Küsters (TGH Leichtathletik).

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Auf ihrer Mitgliederversammlung äußerten die anwesenden Grünen einstimmig den Wunsch dass das Carsharing-Projekt im östlichen Landkreis auch auf Höchberg ausgedehnt wird. Dies wird dort vom Verkehrsverbund Mainfranken und dem Autohaus Rumpel und Stark in fünf Gemeinden betrieben. Dazu müsste der Markt Höchberg einen Parkplatz in der Nähe des Öffentlichen Personennahverkehrs  bereitstellen. Hierzu würden sich in Höchberg beispielsweise die Haltestellen Bergstraße oder auch Sparkasse eignen. Somit wäre ein Umsteigen vom Bus auf das Auto und umgekehrt möglich.

Die Wartung und Pflege des Autos würde der Kooperationspartner übernehmen. Für die Teilnehmer am Carsharing-Projekt würde ein Stundenpreis und Kilometergebühren anfallen. Der Ortsvorsitzende der Höchberger Grünen Kreisrat Sven Winzenhörlein wird die Bedingungen für die Ausdehnung des Projektes auf Höchberg zu erkunden und die Möglichkeit eines Elektrofahrzeugs für das Carsharing ausloten.

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Auf einer gemeinsamen Diskussionsveranstaltung der Höchberger Ortsverbände von DGB SPD und Bündnis 90/Die Grünen brachten sowohl die Referenten als auch die zahlreichen Zuhörer viel Sympathie für Flüchtlinge und Asylsuchende zum Ausdruck. Der DGB-Ortsvorsitzende und Grüne Gemeinderat Walter Feineis wies als Moderator zu Beginn darauf hin dass die deutschen Wirtschaftsverbände dringend nach einer Zuwanderung in den Arbeitsmarkt riefen und sich unter den Flüchtlingen und Asylsuchenden viele Menschen befänden die dem deutschen Arbeitsmarkt nützen könnten.

Dass das Phänomen der Zuwanderung auch den Landkreis Würzburg erreicht habe sei schon aus der Tatsache zu ersehen dass z. B. in Rimpar Veitshöchheim und Greußenheim Notunterkünfte für Flüchtlinge und Asylsuchende zur Verfügung gestellt werden mussten. Bürgermeister Peter Stichler (SPD) legte dar dass Höchberg bisher in dieser Frage noch nicht gefordert sei da im Ort keine entsprechenden Unterkünfte zur Verfügung stünden. Trotzdem werde sich auch Höchberg seinen Verpflichtungen nicht entziehen und solche Personen freundlich aufnehmen. Er ergänzte dass der damalige Bürgermeister Ernst Keil und sein Gemeinderat nach dem Krieg Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten in Höchberg Bauland am Rübezahlweg zur Verfügung gestellt haben.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel (Main-Spessart) verwies darauf dass andere Länder wie die Türkei oder der Libanon pro Kopf der Bevölkerung eine viel größere Anzahl von Flüchtlingen aufnehmen würden als die Länder der EU. Auch sei eine Zuwanderung in den deutschen Arbeitsmarkt und in die deutschen Sozialsysteme wegen des Geburtenrückgangs in Deutschland unumgänglich. Nach dem 2. Weltkrieg seien auch in seiner Heimatregion Gemünden zahlreiche Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten integriert worden und sie hätten den Gemeinden gut getan.

Die Aktivistin Eva Peteler die sich seit langen Jahren für Flüchtlinge und Asylsuchende einsetzt schilderte den oft jahrelangen und mühsamen Fluchtweg dieser Menschen sowie die Not und die politische Unterdrückung und Verfolgung denen fast alle von ihnen ausgesetzt seien. Sie appellierte eindringlich an die deutsche Bevölkerung und die Anwesenden Flüchtlinge und Asylsuchende als  Mitmenschen unabhängig ihrer Herkunft und Hautfarbe aufzunehmen und willkommen zu heißen.

Der Gerbunner Bezirks- und Kreisrat Gerhard Müller (Grüne) betonte dass wir nicht nur den vermeintlich „Starken“ also den jungen Flüchtlingen mit guter Ausbildung sondern auch den „Schwachen“ also Älteren Kindern oder benachteiligten Menschen eine Chance geben sollten.

In einer lebhaften Diskussion waren sich die Anwesenden darunter auch die Kreisräte Sven Winzenhörlein (Grüne) und Sonja Ries (SPD) einig dass der deutsche Arbeitsmarkt diese Menschen brauche und sie eine Bereicherung für die deutsche Gesellschaft darstellen. Abschließend verwies Walter Feines allerdings auf die Tatsache dass es auch nötig sei in diesen Ländern zu investieren und dort Arbeitsplätze zu schaffen damit die Menschen eine Chance haben in ihrer Heimat bleiben zu können.

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Aus dem Erlös des im Frühjahr durchgeführten Preisschafkopf-Turniers mit Margarethe Bause "Grün sticht" haben die Höchberger Grünen Hämmer angeschafft und dem Leiter des Ferienspielplatzes Peter Bögelein übergeben.

Auf dem Foto sind zu sehen: Kreisrat und Vorsitzender des Grünen Ortsverbands Sven Winzenhörlein Peter Bögelein von der Kommunalen Jugend- und Familienarbeit Höchberg und Marktgemeinderat Walter Feineis umrahmt von Betreuerinnen und Betreuern des Ferienspielplatzes.

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