KV Würzburg - Land

informiert sich über Höchberger Anliegender-bundestagskandidat-der-gruenen

Der Bundestagskandidat von Bündnis 90/Die Grünen und künftiger Höchberger Mitbürger Martin Heilig informierte sich über Projekte und Anliegen die in Höchberg im Moment und in naher Zukunft von besonderer Bedeutung sind. Als Vater von vier Söhnen war er dabei besonders von der Situation der Kindergärten und Kinderkrippen in der Marktgemeinde angetan. Hier hätten die politisch Verantwortlichen natürlich mit Zustimmung und Unterstützung der örtlichen Grünen vorbildlich gehandelt und er freue sich dass sein jüngster Sohn so einen Platz in der Kinderkrippe am Wiesenweg bekommen hat.

Auch die Schulsituation in Höchberg über die er von den Marktgemeinderäten Silke Seifer-Fischer Walter Feineis und Johannes Väthjunker unterrichtet wurde  stelle sich grundsätzlich positiv dar. Allerdings werde der Umbau der Ernst-Keil-Schule und die Einrichtung einer Mensa und von Aufenthaltsräumen dem Markt eine Stange Geld kosten das aber in der Bildung und Erziehung unserer Kinder gut angelegt sei. Auch eine räumliche Trennung von Grund- und Hauptschule hält Heilig der auch Vorsitzender des Bezirks Unterfranken der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ist für sinnvoll um so innovative pädagogische Konzepte besser umsetzen zu können.

Allerdings werde es auch in der bayerischen Schullandschaft in den nächsten Jahren und Jahrzehnten Veränderungen geben die wieder organisatorische und bauliche Anpassungen erforderlich machen würden. So forderten die Oppositionsparteien im Landtag eine mindestens sechsjährige gemeinsame Schulzeit für alle Kinder wie dies schon in vielen anderen Bundesländern der Fall sei und würden im Falle einer Regierungsbeteiligung diese auch zu verwirklichen suchen. Deshalb sollten die schulischen Baumaßnahmen des Marktes Höchberg möglichst flexibel gestaltet werden.

Besonders kritisch ging der Stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen die B26n mit diesem Projekt ins Gericht. Für Höchberg sei dadurch keinerlei Entlastung weder bei PKW- noch beim LKW-Verkehr  zu erwarten. Es würde nicht nur das idylische Werntal und die noch gut erhaltene Natur im Bereich von Birkenfeld Billingshausen Greußenheim Hettstadt und Waldbüttelbrunn zerstören sondern auch eine große Lärm- und Abgasbelastung in unsere Gegend bringen. Er bat deshalb auch als Stellvertrender Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen die B26n die politisch Verantwortlichen in Höchberg darum ihren Nachbargemeinden die sich in ihrer überwältigen Mehrheit gegen das Projekt ausgesprochen haben in ihrer Sorge um eine gesunde Umwelt und ihrem Protest gegen das Vorhaben nicht in den Rücken zu fallen. Schließlich würden beim Bau der B26n rund eine halbe Milliarde Steuergelder verschwendet werden ohne dass er zu einer Verkürzung der Strecke zwischen Werneck und Kist und einer Verkehrsentlastung kommen würde. Im Gegenteil würden so neue Verkehrsströme insbesondere der Internationaler Spediteure in die Region geholt.

Schließlich diskutierte er mit den Höchberger Grünen noch die Lage der erneuerbaren Energien in Höchberg. Zwar sei hier seitens des Marktes in der Vergangenheit einiges geschehen aber angesichts der sehr guten finanziellen Lage Höchbergs noch lange nicht genug. Er erinnerte daran dass nach den Berechnungen aller Experten besonders auch des Würzburger Klimatologen Professors Heiko Paeth Höchberg mit einem Temperaturanstieg von vier Grad rechnen müsse was verheerende Auswirkungen für die Menschen die Landwirtschaft und den Wald haben werde.

Abschließend gab der Höchberger Ortsvorsitzende der Grünen und Kreisrat Sven Winzenhörlein noch einmal seine Freude zum Ausdruck Martin Heilig bald als einer der ihren in Höchberg begrüßen zu können.


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