KV Würzburg - Land

Führung der Kürnacher GRÜNEN und MdL Kerstin Celina durch den Hausener Forst

Wie man das Gleichgewicht zwischen Wild und Wald am besten und am kostengünstigsten bewahren kann war Hauptthema einer Führung durch den Hausener Forst zu der die Kürnacher GRÜNEN und MdL Kerstin Celina einluden. Sachkundige Auskünfte erteilten der Revierförster German Michael Hahn und der dritte Bürgermeister der Gemeinde Hausen Peter Weber. „Die jungen Triebe sind die Lieblingsnahrung von Rehen und müssen deshalb geschützt werden“ erklärte der Revierförster. Peter Weber der dritte Bürgermeister von Hausen erläuterte vor Ort in „seinem“ Wald dass die Gemeinde sich entschlossen habe das Jagdrecht selbst auszuüben so habe man die Ergebnisse der Jagd stets im Blick und könne Kosten z.B. für den Aufbau von Zäunen sparen sowie staatliche Förderungen nutzen.

Für die vielen Kürnacher auf der Führung aber auch für die Gemeinderäte aus anderen Landkreisgemeinden war der Vergleich zu ihrer eigenen Situation vor Ort spannend und wird sicherlich seinen Niederschlag in der einen oder anderen Gemeindesratssitzung wiederfinden. Neben dem Thema Jagd ging es auch um die Maßnahmen zum Waldumbau: der Revierförster erläuterte wie man den Wald zukunftsfähig machen könne und welche Baumsorten auch in fünfzig Jahren den zu erwartenden veränderten Klimabedingungen noch standhalten würden z.B. die Esskastanie und die Elsbeere. „Am besten ist es aber mindestens acht verschiedene Baumsorten anzupflanzen noch besser fünfzehn denn wir wissen nicht wie stark sich die Erde erwärmen wird und wie sich die Niederschläge in unserer Region genau verändern werden aber dass die klimatischen Veränderungen kommen werden steht außer Frage“ so der Förster.

„Wie komplex das System Wald ist habe ich heute erst richtig verstanden“ fasste eine Teilnehmerin zusammen. Für Heike Keller und Michael Büchner die Vorsitzenden der Kürnacher GRÜNEN ein Ansporn im nächsten Jahr wieder zu einer interessanten Führung einzuladen. Kerstin Celina MdL aus Kürnach bekam auch einen klaren Auftrag des Revierförsters mit auf den Weg: „Setzen Sie sich im Landtag bitte dafür ein dass für die Holzernte mit Rückepferden ausreichend Fördermittel zur Verfügung stehen denn dann können wir hier vor Ort bei dem Holztransport viel ökologischer und mit weniger Bodenverdichtung arbeiten“. Kerstin Celina die sich schon seit langem mit dem Thema Wald intensiv beschäftigt nahm den Auftrag gerne an.


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