KV Würzburg - Land

Fotograf: Kerstin Celina

Mehr Sand am Strand

GRÜNE fordern Verbesserungen am „Zwei-Bäche-Radrundweg“

Der wohl beliebteste Rastplatz am Zwei-Bäche-Radrundweg in Kürnach, der als „Kürnacher Strand“ bekannt ist, soll noch schöner werden, fordert die Fraktion der GRÜNEN in Kürnach und hat einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat eingebracht. „Die Beschilderung, dass Hunde dort nicht erlaubt sind, ist einfach zu klein, zu hoch angebracht und wird oft übersehen.

Das beeinträchtigt den Spiel-Spaß am Bach für die Familien mit kleinen Kindern erheblich“, sagen die Kürnacher Gemeinderätinnen Kerstin Celina und Lea Nachtigall. Bei einer Ortsbesichtigung stellten sie fest, dass überall Hundepfotenabdrücke zu sehen waren, der Sand wieder aufgeschüttet werden müsste und das Wasser mehr steht als fließt. „Wir sind in dieser Situation besorgt, was den ökologischen Zustand der Kürnach an dieser Stelle angeht und möchten das vor den Sommerferien überprüfen und beraten, wie man die Situation verbessern kann, so dass kleine Kinder dort unbesorgt spielen können“.

Im Jahr 2011 wurde der als „Dorfstrand“ bezeichnete Rastplatz als Kleinod für die Naherholung eingerichtet, erinnert sich Kerstin Celina. „Fünf LKW-Ladungen Sand wurden angefahren, 500 Kubikmeter Erdreich bewegt und wir haben den natürlichen Bachlauf erhalten, damit Kinder spielerisch das Wasser erkunden können, genau das Thema des Bachrundweges. Diese Spiel- und Picknickwiese, die vom Bauhof gepflegt wird, ist Gold wert in Kürnach“, erläutert Celina. „In Zeiten zunehmender Trockenheit fließt unserem Eindruck nach weniger Wasser als vor knapp zehn Jahren. Kombiniert mit abgetragenem Sand und einer starken Nutzung als Hundespielplatz ist die Aufenthaltsqualität derzeit nicht so gut, wie sie sein könnte, und die ökologische Qualität könnte ebenfalls Schaden nehmen“, sagt Lea Nachtigall, und verweist darauf, dass die Gemeinden nach der Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet sind, ihre Gewässer zu schützen und für einen ökologisch guten Zustand zu sorgen“.

„Wenn Hunde und Kinder die Wiese und das Wasser gemeinsam nutzen, ist das schlicht unhygienisch, denn Hunde markieren nun mal ihre Lieblingsplätze“ sind sich die beiden GRÜNEN Gemeinderätinnen einig. „Hunde sind uns überall in Kürnach herzlich willkommen, aber nicht hier, hier haben Familien mit kleinen Kindern eindeutig Vorrang“. Für die Hundebesitzer haben die Gemeinderätinnen einen anderen Vorschlag: „Wir könnten eine Bank mit Sonnensegel an einem der anderen Rastpunkte aufstellen, mit Platz zum Spielen und Toben für die Hunde, das sollten wir vor Ort mit Hundebesitzern und dem Gemeinderat diskutieren, und zwar wenn möglich, noch vor Beginn der Sommerferien.


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