KV Würzburg - Land

Betrachtung der Dimensionen des geplanten Baugebiets

 

Vor Ort zeigten die Grünen Ochsenfurt den interessierten Bürger/innen bei einem Spaziergang die Ausmaße des geplanten Baugebiets am Oberen Dümmersberg, einschließlich der betroffenen Biotope, um ein Gefühl für die Dimensionen zu vermitteln. Anhand von Planunterlagen konnten Lage und Umgriff nachvollzogen werden, ebenso wie die Beziehungen zur Infrastruktur, Erschließung und Umgehungsstraße.

Ochsenfurt. Der Aufstieg über die Kniebreche zum Oberen Dümmersberg hoch verfehlte seine Wirkung nicht: „Ganz schön steil und eng - und hier soll ein Fuß- und Radweg entstehen?“ Ungläubig staunten mehr als 30 interessierte Bürger/innen über das Ansinnen der Stadt Ochsenfurt, hier eine fußläufige Verbindung vom geplanten Wohnsiedlungsgebiet „Oberer Dümmersberg“ (Hochebene oberhalb Hauptfriedhof, hinter den ehemaligen 3 Pappeln) zur Nahversorgung und in die Stadt zu schaffen. Zum täglichen Einkauf wäre dieser Weg nicht geeignet, da waren sich die Teilnehmer des Rundgangs um das geplante Wohnsiedlungsgebiet einig.

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Die Grünen Ochsenfurt spendieren Mittagessen in der Zauberwaldsiedlung  

Diesmal ging es heiß her bei der Essensausgabe der Grünen Ochsenfurt am Ferienspielplatz „Zauberwald“. Die Grünen Ochsenfurt spendierten traditionsgemäß ein Mittagessen.

Nicht nur wegen der sengenden Sonne ging es heiß her bei der Essensausgabe beim Ferienspielplatz „Zauberwald“. Denn es gab das Lieblingsessen fast aller Kinder: Ravioli und zum Nachtisch Wassermelonenstücke. Die fleißigen Kinder und Betreuer vom Ferienspielplatz in Ochsenfurt rissen den beiden Grünen Küchenmeistern Peter Liczewski und Stadtrat Josef Meixner das Pausenvesper geradezu aus den Händen, sodass für das Beweisfoto nur noch der fast leere Topf übrig blieb.

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Die Grünen Ochsenfurt sammelten Müll hinter der Zuckerfabrik

 

Am vergangenen Samstag haben sich die Ochsenfurter Grünen wieder an der Aktion Putzmunter des Team Orange beteiligt. Gründlich befreiten sie den Parkplatz, die Altgraswiesen und das Mainufer hinter der Zuckerfabrik von allerlei Müll. Innerhalb von nur eineinhalb Stunden kamen sechs Müllsäcke zusammen. Allein drei davon stammen aus dem direkten Umkreis des Parkplatzes, auf dem viele LKW-Fahrer in ihren Fahrzeugen übernachten. „Hier ist die Situation besonders schlimm, weil die Fernfahrer weder Toiletten noch Müllbehälter zur Verfügung haben“ meint Peter Liczewski. „Nicht nur die Natur, auch Fernfahrer und Spaziergänger würden es danken, wenn hier zum Beispiel eine mobile Toilettenkabine und ein Müllbehälter für die Fernfahrer bereitgestellt werden könnte“ ergänzt Britta Huber, Stadträtin für die Grünen.

Unerreichbar war jedoch eine Müllhalde hinter dem Zaun der Südzucker, keine zehn Meter von der Marktbreiter Straße weg, auf dem Weg zum Parkplatz hinunter. Dort sammelt sich seit Jahren Abfall, der einfach hinter den hohen Zaun geworfen wird und dort im Geäst hängen bleibt.

 

 

Putzmunter 2018
Putzmunter 2018

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Leserbrief der Ortsvorsitzenden der Ochsenfurter Grünen Iris Eisenmann-Tappe zum Thema Neubaugebiete in Ochsenfurt

Junge Familien möchten Wohnraum- und ein lebenswertes natürliches Umfeld für sich und ihre Kinder. Diesen möchten sie auch in Zukunft Naturerlebnisse vermitteln können: das bedeutet allerdings etwas anderes als Monokulturen von Mais, Raps und Rüben. Aber gesunde Natur braucht ihren Platz zum Überleben. Der Mainpost-Artikel spricht vom Konflikt zwischen dem Wunsch nach Bauland und dem nach Vermeidung von Flächenfraß (in dem Bayern mit 13 Hektar Landverbrauch täglich (!) Deutscher Meister ist). Ochsenfurts Bürgermeister scheint eher dazu beitragen zu wollen, diesen Schnitt zu halten, als einen „Mittelweg“ zu finden. Dabei übersteigen in Ochsenfurt Baulücken und Leerstände den tatsächlichen Wohnbaulandbedarf, wie eine Studie der kommunalen Allianz „Fränkischer Süden“ ermittelt hat (Mainpost 17.März 2017).

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Die Grünen Ochsenfurt luden am 07.01.2018 ein zum traditionellen Neujahrsausflug. Ziel war diesmal Segnitz. 20 Freund*innen aus Ochsenfurt und Umgebung trafen sich zuerst beim Archäologischen Museum Segeum. Die Bestattungskultur von der Jungsteinzeit bis ins frühe Mittelalter war dort anschaulich ausgestellt, mit vielen Funden aus zwei Gräberfeldern in unmittelbarer Nähe um Segnitz. Den Abend ließ die Gruppe gut gelaunt im Segnitzer Goldenen Anker ausklingen.

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Im gut besuchten Öchsle trafen sich diese Woche Grünen Mitglieder Sympathisanten und hinsichtlich der kommenden Bundestagswahl noch unentschlossene Wähler um Martin Heilig Grüner Bundestagskandidat kennenzulernen. 

Grün denken handeln und auch wählen – dafür möchte sich der Bundeskandidat während des Wahlkampfes einsetzen. Bereits seit rund 25 Jahren ist der Visionär für grüne Konzepte nun schon aktiv bei den Grünen. Mit den Grünen möchte er sich für eine offene Gesellschaft und die Rettung unserer Umwelt einsetzen. „Gerade in Zeiten von Trump Brexit und AfD der gesellschaftlichen Spaltung und der politischen Verunsicherung sind Mut und Engagement wichtig um sich für eine offene gru?ne solidarische Gesellschaft einzusetzen. Dazu gehört auch eine kluge Strategie gegen Rechtspopulismus – dabei ist es zudem wichtig wieder tatsächlich auf Menschen zuzugehen.“ Martin Heilig nutzte die Gelegenheit um auf die große Enttäuschung über das Wahlkampfduell Merkel-Schulz im Fernsehen aufmerksam zu machen. „Mir haben dabei die essentiellen Themen wie Klimaschutz Feinstaubbedrohung und Gefährdung des Trinkwassers gefehlt. Extreme Wetterereignisse nehmen zu jeder nimmt die Umweltveränderungen wie häufigen Hagel Hochwasser Starkregen Stürme und eine sich reduzierende Tier- und Pflanzenwelt wahr. Daher muss konsequenter Klimaschutz teil der gelebten Politik sein“ so Heilig.

Durch die Grünen konnte in Sachen Klimaschutz bereits eine breite Sensibilisierung in der Bevölkerung erreicht werden und auch zahlreiche Konzepte - Stichwort Energiewende - konnten auf den Weg gebracht werden Heilig setzt sich allerdings dafür ein dem Klimaschutz wieder stärkere Beachtung zu schenken: „Mit Konzepten Subventionen und Forschungsunterstützung - Ziel ist es Deutschland wieder zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz und klimaschützender Technik und Innovationen wie Elektromobilität zu machen.“

Auch gesunde Ernährung insbesondere in den Schulen waren Themen die die Teilnehmer in den Mittelpunkt der Diskussion stellten. „Für die gesunde Ernährung der Kinder sehen sich insbesondere die Grünen in der Verantwortung – auch im Wahlprogramm wird die Schnittmenge von Bildungs- Sozial- und Gesundheitspolitik fokussiert.“

Zur Wortmeldung eines Teilnehmers der die schleichende Verseuchung mit Glyphosat anprangert kommt Heilig auf unsere Lebensmittel zu sprechen „Unser Ziel ist eine Landwirtschaft die ohne Gift und Tierquälerei auskommt. Dabei soll die gesunde Versorgung mit bezahlbaren Lebensmitteln auch für die breite Bevölkerungsschicht finanziell erreichbar sein. Artenkiller wie Glyphosat sollen grundsätzlich verboten werden.“

Heilig geht im Laufe des Abends auf zahlreiche Wahlprogrammpunkte der Grünen ein vom Zusammenhalt Europas Selbstbestimmung und Gleichberechtigung sowie dem Ausbau der Digitalisierung und den Grenzen des Datenschutzes. Wenige Wochen vor der Bundestagswahl war es Heilig zudem wichtig sich den Wählern persönlich vorzustellen und jedem die Möglichkeit zu bieten auch eigene Anliegen vorzutragen.

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Die Grünen Ochsenfurt spendieren Mittagessen in „Kleinspreißelfurt“

Die Essensausgabe der Grünen Ochsenfurt fand letzte Woche am Ferienspielplatz „Kleinspreißelfurt“ seine Fortsetzung. Freiwillige Helfer der Grünen Ochsenfurt spendierten ein Mittagessen.

Wie auch letztes Jahr bereiteten Die Grünen für die Kinder und Betreuer vom Ferienspielplatz in Ochsenfurt ein Mittagessen zu: Es gab ein ausgewogenes Pausenvesper – für jeden Geschmack war etwas dabei. Als Nachtisch gab es wieder: Wassermelone; auch dieses Jahr der absolute Renner.

Ex-Stadtrat Peter Liczewski: „Die Essensausgabe hat uns wieder viel Spaß gemacht. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Wobei der Standort des Ferienlagers für das nächste Jahr noch nicht bekannt ist.“ Mit dabei war Josef Meixner Grünen Stadtrat in Ochsenfurt.

„Kleinspreißelfurt“ war nun schon im zweiten Jahr am linken Mainufer – laut Betreuern ist der Platz übersichtlich und bedeutet weniger Aufwand bei der Aufsicht der Kinder. Während der zwei Wochen des Ochsenfurter Ferienspielplatzes bauen die Kinder aus vielen Stapeln Holz ein ganzes Hüttendorf auf und spielen unter kompetenter Aufsicht soziales Dorfleben.

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GRÜNEN-Abgeordnete Gisela Sengl und Kerstin Celina plädieren für Grüne Landwirtschaft

Laut Weltagrarbericht zu Bodenfruchtbarkeit und Erosion gehen etwa 970 Millionen Tonnen frucht¬barer Boden in der Europäischen Union jedes Jahr durch Wassererosion verloren – genug Erde um die gesamte Stadt Berlin einen Meter anzuheben. Mehrere Tonnen Boden gingen letztes Jahr im Mai als Schlammlawinen auf Goßmannsdorf Darstadt Winterhausen Eßfeld und Ochsenfurt hernieder. Die Überschwemmungsschäden sind noch lange nicht alle beseitigt obwohl schon viel getan wurde.

Genau ein Jahr nach dem Starkregenereignis im Mai 2016 lud sich der Grüne Ortsverband Ochsenfurt Fachleute aus dem Landtag ein um zu diskutieren wie eine Wiederholung solcher Katastrophen zu verhindern sei. Gisela Sengl agrarpolitische Sprecherin der Grünen im Landtag ist gelernte Landschaftsgärtnerin und aktive Biobäuerin und kennt sich im Thema bestens aus.

Zusammen mit der Landtagsabgeordneten Kerstin Celina weiteren Kreis- und Stadträten sowie einigen regionalen Biolandwirten schaute sich Sengl beim Ortstermin auf den Äckern hoch über Goßmannsdorf beispielhaft den Zustand der Böden an. Die Biologin und Ortskennerin Dr. Iris Eisenmann-Tappe hatte den Bereich am Ende der Straße Zum Geier als Treffpunkt gewählt.

Anhand der ausgeräumten Landschaftsform und nackten Böden konnte sich die interessierte Gruppe vorstellen wie der ungeschützte Boden in der nahen Klinge durch ungebremste Erosion verschwand. Der engagierte Bodenforscher und Biobauer Martin Primbs zählte hier auf einem Quadratmeter Acker¬boden oberflächlich nur 3 Regenwurmlöcher: „Auf gesunden gut durchlüfteten Böden finden sich normalerweise um die 30 Regenwurmlöcher. Die Wurmröhren reichen je nach Bodentyp bis über 2 Meter tief und drainieren große Wassermengen nach unten. Auch 10 Jahre alte Wurmröhren die nicht mehr bewohnt sind helfen heute noch bei der Ableitung von Starkregen.“ Verdichtete humusarme Böden wie wir sie hier in der Region häufig finden verschlämmten dagegen bei Regen sofort der Boden werde glatt wie Beton und nehme kein Wasser mehr auf Wasser und Schlamm flössen sturzartig ab weiß der versierte Bodenpraktiker Primbs.

Als Einleitung zum anschließenden Vortragsabend im Mainärztehaus zeigte Eisenmann-Tappe anhand  eindrucksvoller Fotos aus dem vergangenen Jahr dass junge Ackerpflanzen bis in den späten Frühling hinein viel zu klein sind und der Ackerboden dazwischen zu kahl ist um das Abschwemmen von Erde bei Regenereignissen aufhalten zu können. „Hätten wir mehr Ackerrandstreifen und mehr Hecken die insbesondere große abschüssige Flächen unterbrechen würden oder würden die Äcker mit dem Stroh gemulcht das nach der Ernte übrig bleibt könnte das Wasser besser versickern und die wertvolle Erde würde nicht mit den Regenmassen ins Maintal gerissen werden“ erläuterte Eisenmann-Tappe seit einem Jahr erste Vorsitzende der Ochsenfurter Grünen.

Sengl kannte derartige Zusammenhänge aus Rottal am Inn. Bei allem Verständnis für die Nöte der Landwirte die in Produktivitätssteigerungen oft ihre einzige Chance zur eigenen Existenzsicherung sähen stünden aber auch sie in der Pflicht Böden nicht weiter zu übernutzen sagte sie. „Landwirtschaft die nicht nachhaltig ist kostet uns langfristig mehr“ erläuterte Sengl und ging näher auf das Thema Bodenschutz ein.

Seit Langem bekannte nachhaltige Anbautechniken wie zum Beispiel die Mulchsaat sollten deshalb wieder mehr im Fokus der Fördermöglichkeiten stehen. Viele Böden seien durch die Befahrung mit zu schweren Maschinen auf feuchten Böden großflächig verdichtet. Die Rückkehr zu kleineren Maschinen mit schmaleren Reifen und die Befahrung bei passendem Wetter sei ein Schritt in die richtige Richtung. Auch sollten kleine Betriebe unter 50 Hektar durch Förderung gestärkt werden. Und besonders in Ausbildung und Beratung sollten Grundbegriffe und Maßnahmen für nachhaltige Landwirtschaft vermittelt werden. Das alles trage zum Bodenschutz bei.

Menschen seien heute oft entfremdet von der Landwirtschaft. So denken viele beim Begriff Artenvielfalt an Säugetiere oder Vögel aber nur selten an Bodenlebewesen von denen es viel mehr als nur Regenwürmer gibt. Die Bodenflora wie Pilze Algen Bakterien Flechten macht ca. 80 % der Bodenlebewesen aus während die Bodenfauna wie Milben Würmer Springschwänze Asseln Spinnen Käfer Mäuse usw. sich die restlichen 20 % teilen. Gesunder Boden enthalte bis zu 10 Tonnen Bodenlebewesen pro Hektar Land.

Landwirtschaft und Ernährung müssten immer zusammen gesehen werden und an Schulen als Pflichtfach gelehrt werden fordern Sengl und Celina. Dafür müssten allerdings die Lehrer/innen und Hauswirtschafter/innen entsprechend fortgebildet werden. Ein guter Weg dorthin könne sein einen Bauernhoferlebnistag einzuführen so wie der Walderlebnistag für Schüler schon verpflichtend sei. Eine weitere Möglichkeit sei dass Schüler wochenweise in der Schulküche helfen müssten. Außerdem sollten überhaupt mehr regionale und Biolebensmittel in Schulen und Kantinen eingesetzt werden um Märkte zu schaffen.

Bei den Berichten über die Starkregenkatastrophen wurden bisher die Ursachen kaum angesprochen sondern vor allem die Auswirkungen gezeigt. Die Grünen möchten mit den Landwirten – ökologisch oder konventionell – ins Gespräch kommen und gemeinsam die Ursachen bekämpfen.

Auch Martin Heilig der gemeinsame Grüne Bundestagskandidat für den Wahlkreis Würzburg möchte sich für eine nachhaltige grüne Landwirtschaft auf Bundesebene einsetzen und warb für die Unterstützung der GRÜNEN bei der Bundestagswahl am 24. September.

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Die Grünen Ochsenfurt starteten ihre Vortragsreihe mit dem Thema „Honig – alles Bio?“. Dabei wurde die Wichtigkeit des Insekts für alle Lebewesen und die Gefahren denen Bienen ausgesetzt sind betrachtet.

Mit der Grünen Vortragsreihe sollen regelmäßig Umweltschutz-Themen präsentiert werden. Ziel ist es für eine naturschonende und nachhaltig zukunftsorientierte Landwirtschaft zu werben.

Volkhard Warmdt Bezirksgeschäftsführer Bündnis 90 / Die Grünen für den Bezirk Unter­franken und Dr. Iris Eisenmann-Tappe Ortsvorsitzende Die Grünen Ochsenfurt führten im gut besuchten Bürgerkeller die zahlreichen Teilnehmer durch die Veranstaltung „Honig – alles Bio?“ mit anschließender Honigverkostung.

Selbst als Imker tätig weiß Warmdt um die Wichtigkeit der Existenz der Biene aber auch um die Gefahren denen das Insekt ausgesetzt ist: “Die Biene sichert unsere landwirtschaftlichen Erträge sie bestäubt einen Großteil der heimischen Nutz- und Wildpflanzen und als ‚Honigproduzenten‘ stellen sie zudem ein wertvolles Nahrungsmittel her“.

Allerdings geht die Bienenpopulation immer weiter zurück. Die Lebensbedingungen der Bienen – wie auch aller anderen Insekten in Deutschland – werden immer schwieriger. Forscher wiesen nach dass in den letzten 20 Jahren die gesamte Biomasse an Insekten um 80% zurückgegangen ist. Dies sei vor allem bedingt durch Monokulturen Mangel an blühenden Wiesen und den Pestizid- und Insektizid-Einsatz in der Landwirtschaft so Warmdt.

Er möchte die Menschen wachrütteln und mehr Aufmerksamkeit auf das kleine aber doch so wichtige Nutztier Biene lenken und betont: “Jeder kann durch die eigene Gestaltung von Garten oder Balkon etwas für die Insektenförderung tun. Wer sich und seiner direkten Umwelt etwas Gutes tun möchte sollte auf einen in Deutschland gewonnenen Honig zurück­greifen am besten aus der eigenen Region. Allergiker beispielsweise können sich nur mit den einheimischen Pollen die im Honig enthalten sind desensibilisieren. Honig mit Pollen aus anderen EU- oder sogar Nicht-EU-Staaten können für das eigene Immunsystem kaum etwas beitragen.“  Warmdt zitierte auch die Albert Einstein zugeschriebenen Worten: "Stirbt die Biene hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben."

Zum Abschluss ging Warmdt auf Unterschiede zwischen ökologischen und konventionellen Imkereien ein. Er warnte aber vor dem Konkurrenzdenken von bio-zertifizierten und nicht-zertifizierten Imkern. Denn gerade viele kleinere Imker produzieren ihren Honig auch nach den ökologischen Richtlinien haben sich aber nicht zertifizieren lassen und werden somit nicht den strengen Kontrollen unterzogen. Verbraucher sollten sich ruhig bei ihrem Imker nach dessen Produktionsmethoden erkundigen.
An der offenen Diskussion beteiligte sich auch Peter Maske Präsident des Deutschen Imkerbundes DIB sehr engagiert.

Nach dem Vortrag standen die Teilnehmer noch lange an den Probiertischen und kosteten die zehn verschiedenen Honige der Naturland-Imkerei „Honigschätze“: Von Akazie bis Tanne war reichlich Geschmacksvielfalt geboten.

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Grüne präsentieren neuen Infokasten

Eine Wanderung durch die Region Ochsenfurts bot den Grünen den Rahmen für ihr diesjähriges Neujahrstreffen. Höhepunkt der Neujahrswanderung war die Vorstellung des neuen Infokastens in der Wagstrasse neben dem Restaurant Öchsle.  „Unser neuer Infokasten gibt uns die Möglichkeit die Bürger direkt über Aktuelles bei den Ochsenfurter Grünen zu informieren. Dieses Grüne Schaufenster soll auch regelmäßig Umweltschutz-Themen präsentieren und Anregungen geben wie man selbst zum Schutz der Natur in unserer Umgebung beitragen kann“ so Dr. Iris Eisenmann-Tappe erste Vorsitzende der Grünen Ochsenfurt.

Die insgesamt rund 30 Teilnehmer feierten bei der anschließenden Einkehr das neue Jahr.

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