KV Würzburg - Land

Grüne präsentieren neuen Infokasten

Eine Wanderung durch die Region Ochsenfurts bot den Grünen den Rahmen für ihr diesjähriges Neujahrstreffen. Höhepunkt der Neujahrswanderung war die Vorstellung des neuen Infokastens in der Wagstrasse neben dem Restaurant Öchsle.  „Unser neuer Infokasten gibt uns die Möglichkeit die Bürger direkt über Aktuelles bei den Ochsenfurter Grünen zu informieren. Dieses Grüne Schaufenster soll auch regelmäßig Umweltschutz-Themen präsentieren und Anregungen geben wie man selbst zum Schutz der Natur in unserer Umgebung beitragen kann“ so Dr. Iris Eisenmann-Tappe erste Vorsitzende der Grünen Ochsenfurt.

Die insgesamt rund 30 Teilnehmer feierten bei der anschließenden Einkehr das neue Jahr.

So sieht eine umgepflügte Orchideenwiese im Winter nach einem halben Jahr in Goßmannsdorf aus.
Auf dieser Wiese wuchsen einmal 140 Orchideen die alle vermessen waren und an die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt in Würzburg gemeldet wurden.

Mindestens 20 Jahre lang kam der Schäfer zwei mal im Jahr und beweidete den Nordhang weil der Boden nicht viel hergab. Es entstand eine Magerwiese ein idealer Platz für seltene und geschützte Orchideen wie das
Knabenkraut die Bocksriemenzuge und die Bienenragwurz.

Das wäre auch so weitergegangen weil in der nächsten Nachbarschaft ein ausgewiesenes Naturschtzgebiet (Flora Fauna Habitat ) ist. Doch dann sollte die Wiese ein Baugebiet werden. Damit kann man mehr Ertrag erlösen. Der Bauer besann sich seiner beweideten Wiese und wollte mehr. Auch ein Mitarbeiter der Unteren  Naturschutzbehörde konnte ihn nicht mit Engelszugen vom Zerpflügen dieser Orchideenwiese abhalten. Er rückte mit schwerem Gerät am 12.4.2016 an und zerstörte bewusst die geschützte Pflanzen.

Das Schlimme dabei war kein deutsches Gesetz konnte ihn daran hindern. Während ein Wanderer sich schon strafbar macht wenn er eine einzige geschützte Pflanze ausgräbt bleibt der Bauer straffrei. Der Erfolg seiner eingesäten Luzerne war mehr als unterdurchschnittlich. Es ist halt ein Magerrasen im Nordhang! Dem Bauer
ging es nur darum für ein naturrechtliches Verfahren des künftigen Baugebiets Fakten zu schaffen. Jetzt wartet er dass darüber Gras wächst und er die Ernte als Baugebiet einholen kann.

In Goßmannsdorf gibt es viel besser geeignete Gebiete für Bauland als diese abgelegene Wiese am Ortsrand. Im Stadtrat ging die Abstimmung äußerst knapp für eine Ausweisung als Baugebiet aus. Das muss nicht so bleiben. Die Grünen Stadträte haben mehrere Anträge dazu eingebracht. Die GRÜNEN werden dem nicht tatenlos zuschauen und sich weiter gegen ein Baugebiet am Lehmgrubenweg und für ein Naturschutzgebiet dort einsetzen.

Heuer bereiteten Die Grünen für die Kinder und Betreuer vom Ferienspielplatz in Ochsenfurt ein vegetarisches Mittagessen zu: Reis mit Gemüse italienischer Art. Entgegen mancher Bedenken wurde das Gemüse von vielen Kindern wertgeschätzt - allerdings nicht von allen so dass am Schluss kein Reis mehr übrig war jedoch jede Menge Gemüse in Sahnesoße. „Das war ein Experiment - beim nächsten Mal gibt‘s einfach doppelt so viel Reis und halb so viel Gemüse“ war das Fazit von Ex-Stadtrat Peter Liczewski. Uneingeschränkten Zuspruch dagegen fanden die Wassermelonen die Stadträtin Britta Huber als Nachspeise in handliche Stücke schnitt. Interessante Erkenntnis am Rande: Die Betreuer waren mit dem vorübergehend auf das linke Mainufer verlegten Platz gar nicht unglücklich weil er viel übersichtlicher sei und dadurch weniger Aufwand bei der Aufsicht der Kinder bedeute. Sie könnten es sich gut vorstellen auch in den nächsten Jahren das Gelände zu nutzen. Der Ferienspielplatz musste heuer wegen Bauarbeiten vorübergehend auf das andere Mainufer umziehen. „Kleinspreißelfurt“ ist schon seit einigen Jahren das Thema des Ochsenfurter Ferienspielplatzes. Die Kinder bauen aus vielen Stapeln Holz ein ganzes Hüttendorf auf und spielen unter kompetenter Aufsicht soziales Dorfleben.

Die Grünen Ochsenfurt haben Ihren Vorstand neu gewählt und dabei die Vorstandsmitglieder auf vier Personen erweitert. Dr. Iris Eisenmann-Tappe übernimmt ab sofort den ersten Vorsitz Britta Huber Stadträtin und bisherige erste Vorsitzende der Ortsgruppe Ochsenfurt übernimmt den stellvertretenden Vorsitz. Kreisrat Christoph
Trautner Kreisverband der Grünen Würzburg-Land leitete die Wahlen.

Die neu vorgeschlagene erste Vorsitzende für die Ortsgruppe Ochsenfurt Iris Eisenmann-Tappe wurde einstimmig von den anwesenden Grünen Mitgliedern und Sympathisanten auf ihr Amt gewählt. Die studierte und promovierte Biochemikerin ist heute selbstständig als Heilpraktikerin tätig. „Seit jeher mache ich mich
stark für Artenvielfalt und -schutz sowie eine gesunde Nahrungsgrundlage. Umso mehr möchte ich nun das neue Amt nutzen ökologisches Denken und Handeln fest in Ochsenfurt zu integrieren“ so die Grünen-Wählerin der ersten Stunde.
Die bisherige erste Vorsitzende Britta Huber leitete in den letzten sieben Jahren erfolgreich dieses Amt. Außerdem ist sie seit 2014 Fraktionssprecherin der Grünen im Stadtrat. Kreisrat Christoph Trautner KV Würzburg-Land dankte Britta Huber für ihr Engagement und freut sich dass sie als erfahrene Ortsvorsitzende dem Vorstand als zweite Vorsitzende treu bleibt. Sie wurde einstimmig auf ihr neues Amt gewählt. „Den Ortsvorsitz habe ich immer sehr gerne ausgeführt – ich bin auch weiterhin mit Herzblut dabei. Allerdings möchte ich meinem Amt im Stadtrat mehr Zeit und Energie widmen. So freue ich mich sehr auf die Unterstützung
durch ein tolles Team“ so die Grüne Stadträtin. Als Beisitzer wurden Josef Meixner Grüner Stadtrat und Elvira Dedelmahr gewählt. Die Aufgaben werden unter den vier Vorstandsmitgliedern aufgeteilt. Die Vorstandswahlen fanden mit Vorankündigung während des regelmäßigen Grünen Stammtisches (meist am ersten Montag im Monat) statt. So wurden im Anschluss an die Wahlen die aktuellen Themen aus dem Stadtrat besprochen und diskutiert u. a. die Neuplanung des rechten Mainufers.
Kreisrätin Karen Heußner  3. stellvertretende Landrätin und zusammen mit Christoph Trautner Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag Würzburg-Land nahm an der Wahl teil und nutzte die anschließende Gesprächsrunde um den Kollegen über die aktuellen Kreistags-Themen zu berichten.

Grüne Kulturveranstaltung begeisterte viele Tänzer

Zum fünften Mal in Folge boten Die Grünen Ochsenfurt einen Tanzboden mit rockigem Klangteppich.

In gut besetzter TVO-Halle tanzte und  rockte Ochsenfurt in den Mai. Mit Blues Rock & Soul lockte heuer die Classic Rock Band “Starting Five“ die Gäste immer wieder auf die Tanzfläche. Besonders die soulige Stimme der neuen Frontsängerin hatte es den Gästen angetan. Aber auch die anderen fünf Musiker füllten die Halle mit sattem Sound und guter Stimmung.

„Na wenn es in Ochsenfurt schon  mal eine gute Tanzveranstaltung gibt muss man da hin keine Frage“ war der Kommentar einer treuen Besucherin der ersten Stunde.
Das Angebot an regionalen Speisen und Getränken fand guten Zuspruch das Küchenteam hatte sich heuer mit hausgebackenen  Quiches etwas Neues einfallen lassen. „Ein voller Erfolg – genau so haben wir uns das immer vorgestellt“ freuen sich die Hauptorganisatoren Britta Huber und Peter Liczewski.
Dank der großzügigen Spenden einiger ortsansässiger Firmen und Privatpersonen und durch die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins f-o-k-u-s  e.V. und der kulturbegeisterten ehrenamtlichen Helfer ist die Zukunft der Maitanz-Tradition in Ochsenfurt gesichert. Fortsetzung folgt.

Die Grünen im Landkreis Würzburg sind entsetzt dass ein Landwirt aus Goßmannsdorf eine Orchideenwiese am Lehmgrubenweg in Goßmannsdorf umbrochen hat. „Das war wider aller Vernunft“ schreibt Grünen-Kreisrat und Fraktions-Vorsitzender Christoph Trautner in einer Stellungnahme zum Artikel „Mit dem Pflug über die Orchideen“ vom 13. April.

„Da kann man nur den Kopf schütteln“ so Trautner. Zumal die Grünen-Stadträtin Britta Huber und ihr Fraktionskollege Josef Meixner noch im Ochsenfurter Stadtrat mit einem Antrag versucht hatten „diese wertvolle Magerwiese auf der 112 Orchideen kartiert wurden nicht zu bebauen und als Ausgleichsfläche zu erhalten. Dies war knapp mit 11 zu 12 Stimmen gescheitert“ bedauert Trautner.

Noch am Donnerstag der vergangenen Woche seien die Grünen deswegen im Landratsamt bei der Unteren Naturschutzbehörde gewesen und hatten sich für den Erhalt der Orchideen eingesetzt. Ein Mitarbeiter des Umweltamtes habe dann am Freitag darauf mit dem Landwirt zwei Stunden geredet und ihn vom Umpflügen der seltenen Pflanzen vorübergehend abgehalten. „Alles vergeblich“ so Trautner.

„Im Wissen dass er geschützte Pflanzen vernichtet rückte der Landwirt mit schwerem Gerät an und zerstörte geschützte Pflanzen. Insofern kann man nicht nur von einem Vergehen sondern von einem vorsätzlichem Naturfrevel sprechen so Trautner. „Jede Privatperson die nur eine Orchidee ausgräbt macht sich schon strafbar.“

Einen wirtschaftlichen Grund könne bei dem minderwertigem Boden der geringen Fläche und der ungünstig geschnittenen Lage nicht vorliegen sind sich die Grünen sicher. „Bei diesem Akt der Zerstörung ging aber der Landwirt zu weit denn er überpflügte auch eine Fläche die für die Beweidung mit Schafen bezuschusst wird.“

Trautner behält sich rechtliche Schritte vor. Er sieht das als deutlichen Verstoß gegen das Artenschutzgesetz und fordert das Landratsamt auf hier einzuschreiten. Weiter fordert er dass sich auch Bürgermeister Peter Juks positionieren muss. „Es sind endlich auch deutliche Worte vom Bürgermeister in Ochsenfurt gefordert“ so Trautner.

Während fast überall die Landwirtschaft mit dem Naturschutz zusammenarbeitet und sensibel auf Vorschläge des Naturschutzes reagiert habe man hier noch nicht den Wert der Naturschätze erkannt. In Winterhausen seien zu einer geführten Magerrasenwanderung vor wenigen Tagen etwa 200 Interessierte gekommen. In Obersinn werde jährlich ein Orchideenfest organisiert zu dem viele Besucher von weit her kommen. „Inzwischen weiß jedes Schulkind dass man geschützte Pflanzen nicht zerstören darf“ schreibt Trautner.

Die Einen sahen Cannabis als Einstiegsdroge und wollten auf keinen Fall eine Legalisierung und Freigabe von Cannabis-Konsum; sie glaubten nicht dass ein Cannabis-Kontrollsystem funktionieren könne; die Angst vor strafrechtlicher Verfolgung solle bleiben und abschrecken.
Die Anderen sahen die Kriminalisierung der Cannabis-Konsumenten als das eigentliche Problem und setzten auf Aufklärung und Suchtprävention für effektiven Jugendschutz; sie glaubten dass eine kontrollierte Abgabe von ungepanschtem Cannabis an Erwachsene die Verbraucher vor den Gefahren des Schwarzmarkts schützen könne; Aufklärung führe eher zu Konsumverzicht als Angst vor Strafe.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft Alkohol und Tabak als weit gefährlichere Drogen ein als Cannabis die Zahl der durch Alkohol und Nikotin verursachten Todesfälle geht jedes Jahr in die Millionen.
Trotzdem so Celina sei der Konsum von Alkohol und Tabak für Erwachsene nicht strafbar. Wer das Risiko eingehen wolle seinen Körper durch übermäßigen Konsum von Alkohol oder Nikotin zu schädigen dürfe das tun denn der Staat so Celina beschränke sich hier darauf über gesundheitliche Risiken aufzuklären Forschungen durchzuführen und klare Regeln für die Produktion und Abgabe von Nikotin und Alkohol aufzustellen.
„Die harte strafrechtliche Verfolgung von Cannabis-Konsum widerspricht diesem System und treibt die Cannabis-Konsumenten in die Abhängigkeit von Dealern“ meinte Celina und berief sich auf Publikationen namhafter Juristen wie den Richter Andreas Müller und die Mitglieder des „Schildower Kreises“ deren Sprecher der Bremer Professor für Strafrecht und Kriminologie Dipl.-Psych. Lorenz Böllinger legale Alternativen zur repressiven Drogenpolitik fordert.
Verbieten bedeute auf Jugendschutz und Verbraucherschutz zu verzichten ohne den Konsum einschränken zu können so Celina weiter wie die Erfahrungen der vergangenen Jahre gezeigt haben. „Denn die Dealer verkaufen alles gestrecktes Zeug mit unklarem Wirkungsgehalt an Kunden in jedem Alter mit dem Ziel mittelfristig teurere harte Drogen mit einem hohen Suchtpotenzial an den Mann bzw. die Frau bringen zu können.“

Von den jungen Teilnehmern selbst kam der Vorschlag zu überlegen im vorgestellten „Cannabis-Kontrollgesetz“ das Mindestalter für Cannabis-Abgabe in Fachgeschäften von 18 auf 21 Jahre hochzusetzen wie es im amerikanischen Bundesstaat Colorado geregelt sei. „Die Grenze hängt jedoch auch mit dem Erreichen der Volljährigkeit zusammen“ gab Celina zu bedenken.

Celina erläuterte dass auch das Bundesverfassungsgericht schon 1994 in seinem berühmten „Haschisch-Urteil“ das Gefährdungspotenzial von Cannabis abgewogen habe. Als Konsequenz forderte das Gericht im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes solle beim Eigenverbrauch von Cannabis mehr als bisher von Strafe abgesehen werden.

In einigen Bundesländern wird die Entkriminalisierung von Cannabis-Konsum bereits umgesetzt man streitet sich nun hauptsächlich um die Definition der „geringen Menge für den Eigenbedarf“.
Nicht so in Bayern wo nicht nur der Handel sondern auch der einfache Konsum von Cannabis immer noch strafbar ist und ins Gefängnis führen kann. Treffend fasste Christoph Trautner Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag zusammen: „Der schlechteste Weg ist der Bayerische Weg“.

“Regulieren statt Kriminalisieren“ das ist der Gedanke hinter dem Grünen  Cannabis-Kontrollgesetz. Den Gesetzentwurf dazu haben die Grünen im März 2015 im Bundestag vorgestellt. Ziel des Gesetzes ist es Jugendschutz und Verbraucherschutz und Produktkontrolle wie bei Alkohol und Nikotin auch zu ermöglichen und gleichzeitig diejenigen die tatsächlich suchtgefährdet sind zu identifizieren und zu behandeln. „Wir dürfen dem Dealer auf dem Schwarzmarkt nicht länger die Möglichkeit geben die Regeln zu bestimmen. Der Verkauf von Cannabis muss herausgeholt werden aus der Illegalität denn nur so können wir die staatliche Aufgabe den Bürger zu schützen auch hier umsetzen“ betonte Celina abschliessend.

Kerstin Celina diskutierte das Grüne „Cannabis-Kontrollgesetz“

Gewagt war das Ansinnen der Grünen ein Tabuthema in die fränkische Kleinstadt zu bringen. „Ob sich wohl einige Leute trauen öffentlich über Cannabis zu sprechen?“ fragte sich Britta Huber. Tatsächlich durfte die Grüne Stadträtin dann ein sehr gemischtes Publikum im Main Ärztehaus begrüßen: Befürworter und Gegner Fachleute und interessierte Laien auch etliche junge Menschen waren gekommen um mit der Landtagsabgeordneten Kerstin Celina über das Grüne „Cannabis-Kontrollgesetz“ zu diskutieren. Die sozialpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion Bayern freute sich über eine kontroverse Diskussion die sehr offen geführt wurde:

 

Ochsenfurt. Gut gefüllt war die grün-gelb geschmückte TVO-Halle mit beschwingten Tanzpaaren und ausgelassenen Einzeltänzern die der Einladung von Bündnis 90 / Die Grünen gefolgt waren und in den Mai tanzten. Die sieben Musiker der regionalen Band Stone Creek Seven benannt nach dem Steinbach bei Bad Mergentheim heizten mit rockiger Musik der 70er- 80er- und 90er-Jahre ein. Sie begeisterten vor allem mit ihrer Spezialität dem mehrstimmigen Gesang und gekonnten Gitarrensolos. Die Tänzer ließen sich nicht lange bitten – ab dem ersten Lied war die Tanzfläche voll und fast jedes Lied wurde mit Jubel und Pfiffen bedacht. Die grüne Maibowle mit Waldmeister war bald ausverkauft.

Dank der Spenden einiger Firmen und Privatpersonen und der vielen ehrenamtlichen Helfer kann die Maitanz-Tradition in Ochsenfurt nun weiter leben.

Herzlichen Dank an alle Bürgerinnen und Bürger Ochsenfurts die uns mit ihren Stimmen ermöglicht haben zu zweit in den Stadtrat einzuziehen und damit eine Fraktion zu bilden. Als Grüne Fraktion sind wir – Britta Huber und Josef Meixner – nun in 7 Ausschüssen bzw. Rätegremien vertreten: 

  1. Hauptausschuss
  2. Finanz- Haushalts- und Stiftungsausschuss
  3. Bau- Umwelt- und Verkehrsausschuss
  4. Rechnungsprüfungsausschuss
  5. KSO-Verwaltungsrat (Kommunalunternehmen Stadtwerke Ochsenfurt)
  6. AVO-Verbandsrat (AbwasserVerband Ochsenfurt)
  7. SWG-Aufsichtsrat (Städtische WohnungsGesellschaft)

Herzlichen Dank an alle Freund/innen und Sympathisant/innen der Grünen die unermüdlich zu unseren Offenen Grünen Stammtischen kommen und mit uns im Gespräch sind.

Herzlichen Dank auch an alle Bürgerinnen und Bürger die bei den öffentlichen Stadtratssitzungen und Ausschusssitzungen schon zu Gast waren und sind. Wir freuen uns ausdrücklich über Ihr Interesse an unserer Arbeit. Ihre Anwesenheit während der Sitzungen ehrt uns.

Die Grünen machen sich ein Bild über regenerative Energien in der Region

Grüne aus Ochsenfurt und dem Landkreis informierten sich über die bestehenden und geplanten Windräder zwischen Bolzhausen und Hopferstadt unter der fachkundigen Führung der Volta Windkraft GmbH.

Ochsenfurt 10. September 2014. Die Bauarbeiten für den Bürgerwindpark Hopferstadt konnten dieses Jahr beginnen der Fortschritt ist direkt an der Baustelle sichtbar: Die ca. 3 Meter in den Boden greifenden Fundamente der zwei neuen Windräder stehen bereits. ?Ein Investitionsvolumen von 6.982.000 Euro 125 Meter Nabenhöhe und prognostizierte 83 Millionen kWh pro Jahr – das sind die Eckdaten eines weiteren erfolgreichen Schrittes in Richtung umweltverträgliche Stromversorgung in der Region.

Manfred Dürr Projektplaner bei Volta Windkraft GmbH zeigte sich froh über die Entwicklungen und den erfolgreichen Baustart des neuen Windprojektes bei Hopferstadt: „Wir mussten im Vorfeld einige Hürden überwinden um an diesem Standort unweit des bestehenden Windparks Bolzhausen zwei weitere Windräder errichten zu können. Unter Erfüllung aller Auflagen unter anderem eines Schallimmissions- und Schattenwurfgutachtens sowie spezieller artenschutzrechtlicher Prüfungen konnten wir schließlich die Vermarktung beginnen.“ Rund 100 Kommanditisten haben sich dem Vorhaben Bürgerwindpark Hopferstadt angeschlossen darunter viele Bürger aus dem Landkreis. Kerstin Celina Grüne Landtagsabgeordnete lobte das Projekt betonte aber auch die Notwendigkeit dass auch bei Bauwerken zur Gewinnung regenerativer Energien die Belange des Naturschutzes berücksichtigt und Ausgleichsmaßnahmen geschaffen werden müssen.

Wenige hundert Meter weiter stiegen die Teilnehmer in den Bauch eines bestehenden Windrads ein. Die beiden VESTAS-Windräder des Windparks Bolzhausen wurden Ende 2010 errichtet und speisen bereits seit März 2011 Strom in das öffentliche Netz ein. Britta Huber Grüne Stadträtin in Ochsenfurt und Mitglied des Bau- und Umweltausschusses zeigte sich beeindruckt von der aufwändigen Vorplanung und ausgefeilten Technik: „Ganz im Gegensatz zu draußen ist hier drinnen die dynamische Windenergie deutlich zu hören zu sehen und zu spüren man kann die Energie fast mit Händen greifen“. Während der interessanten Präsentation stieg die Windgeschwindigkeit mehrmals auf 8 m/s und auf dem Display konnte Huber eine Energieleistung von 750 Kilowatt ablesen.

Die geplante 10 H Regelung und das reformierte Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG erschweren allerdings die Planung und Umsetzung von weiteren Windparks in Bayern obwohl ein großer Teil der Bevölkerung dem positiv gegenüber steht – wie man an diesem Beispiel bei Hopferstadt sieht.

Wir verwenden Cookies, die es uns ermöglichen, die Benutzung der Webseite zu analysieren. So können wir die Seite weiter verbessern. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmst Du der Nutzung von Cookies zu. In unserer Datenschutzerklärung findest Du