KV Würzburg - Land

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Bündnis90/Die Grünen Rottendorf wanderten zur Weinprobe am Samstag den 18.03.2017.
Die Rottendorfer Grünen hatten zur Weinprobe eingeladen zünftig wollte man nach Randersacker
wandern. Leider sah die Wetterprognose gar nicht rosig aus Starkregen und heftiger Wind waren von
den Wetterfröschen gemeldet. Doch scheint Petrus im Herzen ein Grüner zu sein denn er setzte den
Regen aus die Wandersleut‘ konnten unbehelligt ihres Weges ziehen.

Pünktlich traf die bunt gemischte Gruppe aus Wanderfreunden Weinliebhabern und aktiven Ökokommunalpolitikern am Weingut König im Bergmeisterhof ein. Dort traf man mit Grünen aus den umliegenden Ortschaften zusammen. Da tummelten sich Stadträte aus Ochsenfurt und Eibelstadt Gemeinderäte aus Rottendorf und der grüne Bundestagskandidat Martin Heilig.

Frisch gestärkt mit einem „Perlkönig“ wurde die uralte Kelter im Hof besichtigt die heute wieder in Betrieb ist. Ihre Langsamkeit ist ihre Stärke denn dadurch erhält der Wein sehr viel mehr Fruchtanteile als in einer modernen Presse. Danach stieg man bei Kerzenschein in den Gewölbekeller des barocken Hauses das einst zum Zehnthof gehört und den Bergmeister beherbergt hat hinab. Dort lagern die Weine nicht nur in Edelstahltanks sondern auch in traditionellen Eichenholzfässern. Demnächst sind die Weine aus 2016 bereit zum Abfüllen. Welche Prozesse sie seit dem Herbst durchlaufen hatten wurde vom Hausherrn anschaulich und kompetent erläutert. Noch immer duftet alljährlich die Gärung bis nach Würzburg und lockt die Städter.

An die Kellerführung schloss sich ein wirklich üppiges Brotzeitbüffet mit fränkischen Spezialitäten und modernen Brotaufstrichen in einer gemütlichen Weinstube an. Dazu wurden nach und nach die verschiedenen Weine zum Probieren eingeschenkt. Natürlich gab es dazu erklärende Worte zu den Sorten und den Lagen. Alte Weinprobenhasen waren von der Sachkenntnis des Winzermeisters sehr beeindruckt.

Selbstverständlich wurde nicht nur über Umwelt und Politik gesprochen. Vom tiefen Ernst der den Grünen nachgesagt wird war nichts zu spüren. Vielmehr schallte fröhliches Gelächter die Herrngasse entlang. Dazu trugen auch die Anekdoten bei die Herr König zum Besten gab. Etwa die Geschichte als man eine sehr alte Flasche Wein geöffnet hat und erstaunt war über die glasklare Farbe. Ein prüfender Schluck war ernüchternd dieser Wein schmeckte wie Wasser! Dann stellt sich heraus dass in diesem Jahr die Großeltern nach Lourdes gepilgert waren...

Interessiert waren die Besucher natürlich an genaueren Informationen zur Umstellung des Weingutes auf Bioproduktion. Seit zwei Jahren wird nach diesen Grundsätzen gewirtschaftet. Der Betrieb ist bereits zertifiziert und wird demnächst den ersten BIO-Wein abfüllen. Andere Winzer am Ort beobachten neugierig ob es sich für sie selber auch lohnen würde. Da besteht Hoffnung für die Natur!

Der Heimweg war gut organisiert und ging rasch vonstatten. Insgesamt waren sich die Teilnehmer einig einen gelungenen Abend erlebt zu haben.


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