KV Würzburg - Land

Mit der Zeit ist es so eine Sache. Irgendwie haben wir sie selten, doch manche Vorgänge benötigen einfach ihre Zeit. Zum Beispiel Bäume.

Sie schauen nicht ständig auf die Uhr – die Astbanduhr ist noch nicht erfunden – und wachsen langsam. Dafür können sie auch alt werden, richtig alt. Und was ist schon eine Legislaturperiode im Vergleich zum dreistelligen Lebensalter eines Baumes?

So dauerte es auch, bis die Schößlinge soweit waren, dass sie ausgewildert werden konnten. Endlich war der richtige Zeitpunkt gekommen und eifrige Grüne begrünten das Grasholz. Ein Mittelwald verträgt Unterpflanzung, sie ist sogar vital für ihn. Gut ins Konzept passen die nun gepflanzten jungen Eichen, Ahorne und Buchen.

Doch wie kam es dazu? Statt kleiner Geschenke an die Wähler hat bei der letzten Kommunalwahl der grüne Bürgermeisterkandidat, Josef Pohly, versprochen, für jedes erreichte Prozent einen Baum zu pflanzen. Nach der Wahl hat er Samen aus dem Wahljahr angezüchtet und gehegt, um nun dreizehn Bäume – es waren dann sogar ein paar mehr – in Absprache mit der Gemeindeverwaltung zu pflanzen und sein Versprechen einzulösen.

Es bleibt zu hoffen, dass sie gut anwachsen und ihnen die Trockenheit nicht den Garaus macht. Dann können sie Insekten, Vögeln und Kleinsäugern Heimat sein, unsere Luft verbessern und gleichzeitig die Bürger erfreuen. Vielleicht ein bescheidener Beitrag in einem Wald, aber doch unendlich mal mehr als nichts!


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