KV Würzburg - Land

Nach Meinung einiger Ratsmitglieder machen die Birken „Dreck“ lösen Allergie aus und passen nicht ins Ortsbild!

Ich kann mich diesem Meinungsbild nicht anschließen!

Laut Schreiben des Fachberater für Gartenkultur und Landschaftspflege im Landratsamt Würzburg vom 28. März 2014 „… dass die Birken mit einem geschätzten Alter von ca 40 Jahren noch viele Jahrzehnte an Lebenserwartung haben und der derzeitige Zustand der Birken weist keine Verkehrssicherheitsmängel auf.“ 

Herr Gerner führte weiter aus daß mit dem Beseitigen der Birken der Aufwand für das Ausfräsen der Birkenstümpfe sowie das Herstellen der Pflanzenlöcher und Neubepflanzung Kosten in Höhe von ca. 15.0000€ entstehen werden.
Der Beschlußvorschlag der Gemeinde dass die Birken sowie die Weiden entlang des Dreschplatzes komplett entfernt werden und als Ersatz 4 Pyramiden-Hainbuchen gesetzt werden wurde mit 11 : 2 gegen die Stimmen von SPD und GRÜNEN angenommen.
Mir ist unerklärlich warum die Gemeinde Theilheim gerade in Zeiten von Luftverschmutzung Feinstaub und Klimaänderung einen gesunden Baumbestand der auch für eine gewisse Lebensqualität steht und meiner Ansicht nach auch das Ortsbild verschönert abholzen will. Die Kosten dieser Aktion wären anderweitig sicherlich besser angelegt.

Zusammenfassend: DIE BIRKENALLEE DARF NICHT STERBEN!

Fred Stahl
Gemeinderat
Kreisrat
Sprecher des OV Grüne/Theilheim

Wer sich an der Unterschriftenaktion gegen das Fällen der Birken ist kann sich hier durch das anklicken des Links eintragen.

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In Ihrem Artikel vom 21. Juli 2014 berichten Sie über den geplanten Radweg Theilheim-Randersacker. Daß der Radweg schnellstens erstellt werden muss ist unbestritten und sollte nicht erst 2018 fertig gestellt sein sondern spätestens Ende kommenden Jahres 2015.

Für Gemeinderat Fred Stahl ist es wichtig dass bei den Beratungen und Verhandlungen über den Bau des Radweges mit Randersacker die Einbeziehung der Bürgerinitiative Pro-Radweg und der im Gemeinderat vertretenen Parteien sowie der betroffenen Grundstücksbesitzer durchgeführt wird.

Randersacker favorisiert natürlich den Radweg durch ihre Weinberge um die Wirtschaftswege zu finanzieren und auf Allgemeinkosten instand zu halten!

Der Ausbau des Radweges durch die Weinberge ist für den Alltagsradfahrer unattraktiv zu bergig und wird staatlich auch nicht gefördert!

Gemeinderat Fred Stahl favorisiert die Nordseite an der Staatsstraße unter Einbeziehung des fast 3m breiten Straßengrabens und die vorhandenen Gehwege in Theilheim und Randersacker zur gemeinsamen Nutzung als Geh- und Radwege.

So könnte man einen durchgehenden Radweg von Theilheim nach Randersacker erstellen ohne die Straßenseite zu wechseln und mit dem geringsten Eingriff in die Natur.

Der Bau des Radweges ist nur rechts oder links der Staatsstraße realisierbar. Um den bestmöglichsten Bau des Radweges zu erreichen müssten alle Beteiligten d.h. Landratsamt Würzburg Naturschutzbehörde Straßenbauamt Gemeindevertreter von Randersacker und Theilheim Grundstückseigentümer Bürgerinitiative Pro-Radweg Architekturbüro u. ADFC eine gemeinsame förderungsfähige Lösung erarbeiten!

Nur so ist auch eine maximale Förderung von 90%-100% möglich.

Allerdings drängt die Zeit der Förderungsantrag müsste bis Oktober/November 2014 beim Landkreis Würzburg eingereicht werden um noch die Förderung im Jahr 2015 zu erhalten.

Der Radweg sollte natürlich nicht in Theilheim enden sondern müsste in den Landkreis Kitzingen weitergeführt werden um den Anschluss an den Radweg Mittelfranken zu erhalten! Die finanzielle Belastung ist bei einer Förderung bis zu 90% bei korrekter Planung für beide Gemeinden Randersacker und Theilheim tragbar.

MfG Fred Stahl

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