KV Würzburg - Land

Grüne Anträge zeigen Wirkung - Veitshöchheim ist Projekt des Monats März 2017

Das Bundesministerium für Umwelt kürte Veitshöchheim zum “Projekt des Monats März” es bezieht sich dabei auf die Vorreiterstellung Veitshöchheims im Klimaschutz.

Unter dem Link

https://www.klimaschutz.de/de/zielgruppen/kommunen/praxisbeispiele/project-des-monats/liste/projekt-des-monats-maerz-2017-veitshoechheim

ist der Artikel dazu auf der Homepage des  Bundesumwelt-ministeriums zu finden. Die grüne Fraktion in Veitshöchheim hat mit ihren Anträgen diese Entwicklung angestoßen. Der Antrag auf ein Klimaschutzgutachten der Antrag auf Einstellung eines Klimaschutzmanagers und viele Anträge im Details führten nun zu dieser Ehrung.

Wir freuen uns über die Bestätigung für unsere Arbeit!

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Am 26.10.2016 folgte Uwe Kekeritz MdB und Obmann im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Einladung des Ortsverbands von Bündnis 90 / Die Grünen Veitshöchheim um über Fair-Trade-Towns und Fairen Handel zu diskutieren. Zu Gast war der 2. Bürgermeister von Veitshöchheim Winfried Knötgen UWG. Auch er spricht dem Projekt „Fair Trade Veitshöchheim seine Unterstützung aus.

In seinem Vortrag führt Uwe Kekeritz aus: „Eigentlich ist Entwicklungshilfe der falsche Weg was die Menschen in verarmten Ländern wirklich brauchen sind Faire Handelsbeziehungen. Daher sind Fair Trade Kommunen der bessere Weg zu tatsächlicher Hilfe. Die Initiative wurde in Großbritannien gestartet und verspricht nicht nur bessere Konditionen. Es bedeutet auch dass Schulpflicht eingeführt wird dass Kinderarbeit verboten wird. Die Bauern werden geschult wie sie nachhaltig und ökologisch wirtschaften können.“


Auf die Frage ob die Entwicklung dass es heute in jedem Supermarkt und Discounter Fair Trade Produkte gibt richtig ist antwortet Uwe Kekeritz: „Ja es ist eine gute Entwicklung denn es geht darum die Produkte zu vertreiben und auf diesem Weg ist deren Reichweite viel größer. Die großen Umsätze werden nicht in den Eine Welt Läden generiert sondern in den Supermärkten. Vor 10 Jahren hat jeder Bundesbürger im Schnitt 5 € für fair gehandelte Produkte ausgegeben in 2016 sind es 12 €. Von Fair Trade profitieren heute 2 Millionen Familien weltweit. Geht man davon aus dass eine Familie 6 Personen umfasst erreicht der faire Handel 12 Millionen Menschen. “


Eva Pumpurs Kreisrätin führt aus: „Im Juni 2014 haben wir im Kreistag beschlossen dass der Landkreis Würzburg Fair Trade Landkreis werden soll. Bis zur Auslobungsfeier im Februar ist viel passiert – insgesamt 100 Organisationen bieten FairTrade Produkte an. Die Schwelle Fair Trade Gemeinde zu werden ist relativ niedrig. Aber es lohnt sich: Fair Trade Gemeinde zu sein heißt dass die Beschaffung der Gemeinde den Kriterien von Fair Trade entsprechen muss lokale Wirtschaft fördert Fair Trade Schülerinnen und Schüler befassen sich mit dem Thema und durch Öffentlichkeitsarbeit wird ein Bewusstsein für Fair Trade geschaffen.“


Uwe Kekeritz ergänzt: „Vor allem das Einkaufsverhalten der Gemeinden fällt ins Gewicht: Bei einem Beschaffungsetat von 200 Mrd. Euro pro Jahr haben die Kommunen in der BRD einen großen Einfluss. Aktuell wird ein Sechstel dieses Etats für faire Produkte ausgegeben.“

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Die Agenda-21 Gruppe Veitshöchheim hat zu einem ersten Treffen geladen bei dem erstmals die Idee diskutiert wurde sich auf den Weg zur Fairen-Gemeinde zu machen.

Kreisrätin Eva Pumpurs stellte die Idee vor: „Nachdem der Landkreis Würzburg Fairtrade Landkreis geworden ist könnte auch Veitshöchheim nachziehen. In Veitshöchheim gibt es bereits Initiativen wie die Schüler-Lounge „Fresh & Fruits“ des Gymnasiums. Schülerinnen und Schüler bieten drei Mal pro Woche in der Mittagspause Snacks aus regionalen Zutaten die zum Teil in Bio Qualität oder fair gehandelt sind an. Auch Veitshöchheimer Lebensmitteleinzelhändler wie netto Lidl und Ernsting´s Family sowie Gastronomiebetriebe wie das Restaurant Kaskade engagieren sich bereits im Rahmen des Projektes Fairtrade-Landkreis Würzburg.“ Weiter führt Eva Pumpurs aus: „Ziel des ersten Treffens ist es das Thema Faire Gemeinde ins Gespräch zu bringen und erste Meinungen von potentiellen Unterstützern einzuholen.“

Zu Gast waren Elke Krapp und Matthias Kunad vom Weltladen Ochsenfurt. Sie haben dargestellt wie sie in Ochsenfurt den Weg hin zur Fairtrade Stadt bestritten wurde: „Es war ein Prozess der zwei Jahre angedauert hat. Wir haben die Kriterien aber mehr als erfüllt“ führt Elke Krapp aus.

Matthias Kunad ergänzt: „Wir sind mit der Auszeichnung zur Fairtrade Stadt noch lange nicht am Ziel. Die Steuerungsgruppe arbeitet weiter daran das Engagement im Bereich Fairtrade auszubauen.“

Vor dem Landkreis Würzburg war der Landkreis Main Spessart der erste Fairtrade-Landkkreis in Bayern. Ebenfalls Fairtrade Stadt ist Würzburg der Stadt wurde die Urkunde bereits 2011 verliehen.Veitshöchheims Nachbargemeinde Güntersleben trägt den Titel schon seit 2012. Das Engagement im Bereich Fairtrade wächst durch die kontinuierliche Arbeit in den Kommunen stetig.

Der Titel "Fair Trade Kommune" ist nicht nur ein Lippenbekenntnis. Als Fair Trade Kommune würde Veitshöchheim das heisst die lokale Wirtschaft die Vereine und die Gemeinde selbst aktiv den Handel und den Einsatz von Fair Trade Produkten unterstützen.
Fairtrade Kommune zu werden bedeutet dass sich die Kommune für faires und nachhaltiges Engagement einsetzt und soziale Verantwortung übernimmt. Als Fairtrade Kommune ist die Kommune Vorbild für Bürgerinnen und Bürger und sie gibt Impulse für das Thema nachhaltige Beschaffung.

Um den Titel "Fair Trade Kommune" tragen zu dürfen muss eine Gemeinde die folgenden fünf Kriterien erfüllen.

  1. Die Kommune muss einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des Fairen Handels verabschieden.
  2. Eine Steuerungsgruppe muss gebildet werden die die Aktivitäten und die Weiterentwicklung rund um Fairtrade koordiniert.
  3. Fairtrade-Produkte müssen im Sortiment von Lebensmitteleinzelhändlern und Gastronomiebetrieben angeboten werden. Eine Gemeinde in der Größe von Veitshöchheim benötigt die Unterstützung von vier Lebensmitteleinzelhändlern und zwei Gastronomiebetrieben.
  4. Schulen Vereine und Kirchen verwenden produkte aus fairem Handel. Zudem müssen Bildungsaktivitäten zum Thema Fairtrade umgesetzt werden.
  5. Für die Aktivitäten zum Thema Fairtrade muss Öffentlichkeitsarbeit in den lokalen Medien gemacht werden.

 Der Verein TransFair e.V. unterstützt seit über 20 Jahren benachteiligte Produzentengruppen in Entwicklungsländern. Dabei verbindet FairTrade Produzenten und Konsumenten und unterstützt Kleinbauernfamilien und Plantagenarbeiter dabei die Armut aus eigener Kraft zu überwinden.

 TransFair handelt nicht selbt mit Waren sondern Vergibt das Fairtrade-Siegel. Das Siegel steht für Arbeiterrechte das heisst Arbeitsschutz Sicherheit Versammlungsfreiheit und Selbstorganisation werden sichergestellt. Es steht für Geschlechtergerechtigkeit die Gleichstellung von Frauen und Männern wird gefördert. Es geht auf den Klimawandel ein. Einerseits werden die Bauern dabei unterstützt sich dem bereits deutlich spürbaren Klimawandel anzupassen andererseits werden sie dabei unterstützt den Klimawandelt mit klimafreundlichem Anbau zu bekämpfen.

Außerdem steht das Siegel steht für die Bekämpfung von Kinderarbeit Kinder unter 15 Jahren dürfen nicht angestellt sein und unter 18 Jahren dürfen Kinder keine potentiell gefährlichen oder ausbeuterischen Arbeiten verrichten. Zudem werden durch die Organisationsstruktur und eine effiziente sowie nachhaltige Produktion die Kleinbauern gestärkt.

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Die Kreistagsfraktion und der Kreisverband von Bündnis 90 / Die Grünen haben zur Podiumsdiskussion zum Thema Barrierefreiheit nach Veitshöchheim eingeladen.

Zum Thema Barrierefrehiet diskutierten Kerstin Celina MdL Karl Depner Beauftragter für Barrierefreiheit der Bezirksgruppe Unterfranken Würzburg des Bayerischen Blinden- und Sehbehinderten-Bundes Bezirksgruppe Unterfranken Eva Pumpurs Kreisrätin Christina Feiler Behindertenreferentin in Veitshöchheim Fraktionsvorsitzende der Grünen im Gemeinderat VHH Gerhard Müller Bezirksrat Silke Trost Stadträtin. Damit waren an der Diskussion alle politischen Ebenen von der Gemeinde bis zum Landtag vertreten.

Auch wenn Barrierefreiheit seit vielen Jahren Thema in der Politik ist mangelt es auf allen Ebenen an der Umsetzung. Im Landtag existiert immer noch kein Masterplan für "Bayern barrierefrei" kritisierte MdL Kerstin Celina im Bezirk gebe ebenfalls kein visionäres Konzept so der Bezirksrat Gerhard Müller und auf Gemeindeebene werden v.a. die Aufgaben in Angriff genommen die gerade anfallen so die Veitshöchheimer Gemeinderätin und Behindertenbeauftragte Christina Feiler: „Wir werden demnächst weitere Bushaltestellen umbauen auch dabei ist uns die Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungswerk eine große Hilfe.“

Einzig die Stadträtin Silke Trost konnte ein klares Konzept vorweisen den über 200 Seiten Starken Aktionsplan der Stadt Würzburg. „Aber jetzt beginnt die Arbeit erst“ stelle sie nüchtern fest. Ebenso verwies sie auf das Bildungs- und Freizeitangebot der Offenen Behindertenarbeit der Diakonie.

Für Karl Depner Beauftragter für Barrierefreiheit der Bezirksgruppe Unterfranken Würzburg des Bayerischen Blinden- und Sehbehinderten-Bundes Bezirksgruppe Unterfranken der selbst Betroffen ist kommt es auf die konkrete Ausgestaltung der Maßnahmen vor Ort an: "Da müssen wir Menschen mit Behinderungen einbezogen werden schließlich wissen wir welchen Hilfen wir benötigen und es geht darum uns Teilhabe zu ermöglichen."

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25 Jahre im Gemeinderat Veitshöchheim war ein willkommener Anlass für die Veitshöchheimer Grünen sich und die Gemeinderatstätigkeit zu feiern.

Eingeladen wurde in die Aula der Eichendorffschule begleitet von mitreißender Musik der Black Velvet Band ließen die aktuellen und die ehemaligen Gemeinderäte 25 Jahre Revue passieren.

Eingebettet in die allgemeine politische Situation interviewte Günter Thein die ehemaligen Gemeinderäte zu Erfahrungen und Erlebnissen in ihrer aktiven Zeit. Viel Lachen aber auch Kopfschütteln lösten die Aussagen aus so z.B. als Dr. Amadeus Braunewell der erste grüne Gemeinderat erzählte dass früher die Weinberge noch mit dem Hubschrauber gespritzt wurden und er einen Antrag dagegen im Gemeinderat nicht durchbringen konnte heute unvorstellbar!

1980 wurden die Grünen auf Bundesebene gegründet grüne Themen wie Kampf gegen Atomkraftwerke für Frauenrechte und Frieden waren keine Nischenthemen mehr. Während die Grünen 1990 bereits wieder aus dem Bundestag flogen traten die Grünen zur Gemeinderatswahl an.

Ohne Struktur ohne aktive Grüne im Ort initiiert vom Kreisverband konnten die Grünen aus dem Stand einen Sitz gewinnen. Dr. Amadeus Braunewell neu in Veitshöchheim und wie er sagte absoluter Neuling in der Politik zog in den Gemeinderat ein. Ohne Fraktion ohne Insiderwissen und nur spärlich mit Informationen versorgt war der Einstieg nicht einfach.

Nach zwei Jahren verließ Dr. Braunewell den Gemeinderat und für ihn rückte Bernhard von der Goltz nach. Entsetzt über die Pläne zum Bebauen von Grünflächen brachte er Schilder an mit der Aufschrift "Auch hier stirbt ein Stück Natur" wofür er einige Häme einstecken musste. Von der Goltz erarbeitete ein Verkehrskonzept in dem schon Themen standen die die Grünen heute immer noch bewegen so ein City-Bus-System bessere Radwege und günstige Tickets.

1996 wurde ein Grüner Ortsverband gegründet und bei der Kommunalwahl errangen die Grünen zwei Sitze. Für Bernhard von der Goltz der nicht mehr angetreten war kamen Stephan Snethlage und Dr. Tilman Faber in den Gemeinderat und sorgten schon bei der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates für Aufregungen da sie im Sinne der Transparenz nicht den SPD-Mann Schlereth als 2. Bürgermeister unterstützten sondern Oswald Bamberger von der CSU der dadurch auch gewählt wurde.

In der Zeit von Snethlage und Faber stand die Renovierung des Geisbergbades an und die Grünen waren aus ökologischen und ökonomischen Gründen gegen ein Erlebnisbad. Als dies beerdigt war brachte Snethlage den grünen Vorschlag eines Naturschwimmbades ein der dann auch ernsthaft geprüft allerdings doch nicht verwirklicht wurde.

Nach 4 Jahren rückte Gundekar Wirth für Dr. Faber nach der aus Veitshöchheim wegzog. 2002 war die bundespolitische Situation für die Grünen nicht günstig trotz Regierungsbeteiligung waren viele Mitglieder und Wähler enttäuscht v.a. wegen der Beteiligung am Kosovokrieg.

Auch in Veitshöchheim konnte in dieser Situation nur noch ein Sitz errungen werden den Stephan Snethlage einnahm. Er zog aber nach einem Jahr weg so dass Amely Bauch nachrückte. Wieder ohne Fraktionsstatus nicht in den Ausschüssen war die Wirkung im Gemeinderat begrenzt.

2008 war die Situation für Grüne im Land wieder deutlich besser Klimawandel wurde zunehmend diskutiert Naturkatastrophen nahmen deutlich zu 2003 war ein (erster) Jahrhundertsommer. Die Grünen errangen in Veitshöchheim wieder zwei Sitze. Zu Amely Bauch gesellte sich Günter Thein sie wurden wieder eine Fraktion waren in den Ausschüssen vertreten und stellten den Umweltreferenten.

Eine erfolgreiche Zeit begann: Ein Antrag auf ein Klimaschutzgutachten wurde angenommen und ausgeführt Veitshöchheim war damit im Landkreis Vorreiter. Auf Antrag der Grünen wurde ein Klimaschutzmanager zur Umsetzung des Gutachtens eingestellt eine kostenlose gemeindliche Energieberatung wurde eingeführt und durch Günter Thein koordiniert Stolpersteine für Opfer des Naziterrors wurden verlegt.

Nach dem Atomunfall in Fukushima waren die Grünen bundesweit im Aufwind in Baden Württemberg stellten sie den Ministerpräsidenten in einigen Landesregierung waren sie an der Regierung beteiligt. In Veitshöchheim errangen die Grünen 2014 drei Sitze im Gemeinderat zu Günter Thein gesellten sich Christina Feiler und Holger Kess.

Aktuelle Themenschwerpunkte der Grünen im Gemeinderat sind nach wie vor die kommunale Klimapolitik dazu kommt verstärkt die Teilhabe von Menschen mit Behinderung dazu konnte Christina Feiler den Posten einer Behindertenreferentin bekommen und gründete bereits einen Arbeitskreis "Behinderung und Inklusion".

Der Einladung der Grünen gefolgt waren Bürgermeister Jürgen Götz seine Stellvertreter Winfried Knötgen und Elmar Knorz und Vertreter aus allen Fraktionen.

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Margarete Bause Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Bayerischen Landtag und die unterfränkische Landtagsabgeordnete Kerstin Celina (Kürnach) besuchten zusammen mit einer Delegation grüner Mandatsträger aus Stadt und Landkreis Würzburg die Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim.

Präsident Dr. Hermann Kolesch und der Leiter des Fachzentrums Bienen Dr. Stefan Berg stellten den Gästen die Landesanstalt vor und betonten die Synergien die sich daraus ergäben dass die Anstalt für Wein- und Gartenbau sowie das Fachzentrum Bienen in einem Haus vereint seien. Beratung Bildung angewandte Forschung Recht und Service in den Bereichen Gartenbau Bienen Wein und Landespflege sind die Aufgaben der Landesanstalt. Nahezu 300 Beschäftige inklusive 26 Auszubildender und jährlich bis zu 200 Studierende mit etwa 80 Lehrkräften umfasse die staatliche Landesanstalt erläuterte Dr. Kolesch. Etatmäßig werde die Anstalt einschließlich Bildungseinrichtung im Landwirtschaftsministerium geführt. Im Forschungsbereich sei man mit 160 Projekten sehr gut aufgestellt.

Die beiden Landtagsabgeordneten Bause und Celina interessierten sich besonders für die bundesweite und europäische Vernetzung der Landesanstalt zum Beispiel im Rahmen der Zusammenarbeit für das Projekt „Stadtgrün“. Hier werde unter anderem geforscht welche Bäume im Zuge des Klimawandels zukünftig in den Städten am besten überleben können. Auch das Thema „Urban-Gardening“ nehme breiten Raum ein und sei ein wichtiger Zukunftstrend so Dr. Kolesch. Ebenso der Anbau von Energiepflanzen der in Zukunft durchaus eine Alternative zum Maisanbau darstelle. Der Erhalt alter Arten und deren wirtschaftlicher Einsatz sind weitere Forschungsgebiete. Margarete Bause war es ein besonderes Anliegen auf den klimaschädlichen Torf im Gartenbau hinzuweisen und bat die LWG in Zukunft darauf zu verzichten und sich um Ersatzstoffe zu bemühen.

Der Sektor Weinbau ist was die Qualitätsfortentwicklung und den Wirtschaftsfaktor Weintourismus angeht besonders wichtig für Franken. Positiv sehen DIE GRÜNEN auch die schrittweise Ökologisierung des Weinanbaus beim LWG (3 von 20 ha sind mittlerweile Ökowein) und die klare Absage an gentechnisch veränderte Sorten. Bei einem Rundgang durch den Weinkeller und einer Silvaner-Verkostung erläuterte Dr. Kolesch noch die Nischenproduktentwicklung wie Amphorenwein oder den Ausbau in Holzfässern. Die Münchner Fraktionsvorsitzende Bause bezeichnete die Landesanstalt als „Bereicherung“ in der vielfältigen Forschungslandschaft Bayerns die unterfränkische Angeordnete Celina freute sich über die enge Zusammenarbeit mit lokalen Entscheidungsträgern vor Ort mit der „Forschungsergebnisse auch lokal sichtbar werden und gut ausgebildete junge Menschen in der Region einen Arbeitsplatz finden können“.

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Veitshöchheims Grüne luden zu der Veranstaltung „Klimaschutz in Veitshöchheim – Grüner Dialog“. Christina Feiler Spitzenkandidatin auf der Gemeinderatsliste der Grünen moderierte den Abend sehr kurzweilig. Holger Keß Architekt und Agenda 21 - Beauftragter (Platz 2) Eva Pumpurs Kreisrätin (Platz 3) und Günter Thein Gemeinderat und Umweltbeauftragter (Platz 4) waren im Gespräch mit dem Klimaschutzmanager der Gemeinde Jochen Spieß und mit dem sehr interessierten Publikum das engagiert mitdiskutierte. Die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten stellten  in diesem Gespräch ihre Ideen und Konzepte für den Klimaschutz in Veitshöchheim vor. 

Warum Klimaschutz? Diese Frage an die Zuhörer und Gesprächsgruppe brachte viele Aspekte so zum Beispiel Gerechtigkeit (Generationen- Internationale Gerechtigkeit) Bedrohung der Artenvielfalt Nutzen für die Wirtschaft.

Thein erläuterte wie Veitshöchheim zum Klimamanager kam und damit eine Vorreiterrolle im Landkreis einnehmen konnte. Entscheidend so Thein sei der erfolgreiche Antrag der Grünen im Gemeinderat auf Erstellung eines Klimaschutzgutachtens gewesen. Dieses Gutachten habe viel bewegt und die Einstellung eines Klimaschutzmanagers ermöglicht. Andere umgesetzte Anträge im Bereich Energie und Klimaschutz hätten die Vorreiterrolle weiter ausgebaut.

Etwas provozierend fragte Feiler den Klimamanager Herrn Spieß „ Kann Veitshöchheim die Welt retten und was kann Veitshöchheim für den Klimaschutz tun?“ „Nein Veitshöchheim kann durch Klimaschutz nicht die Welt retten nicht der Einzelne und auch nicht Deutschland kann dies!“ so Spieß. Dennoch sei Klimaschutz auf allen Ebenen wichtig und richtig. Deutschland könne zeigen dass Klimaschutz möglich ist und wie es geht und damit Vorreiter sein genauso könnten auch die Kommunen zeigen was geht und eben auch Veitshöchheim. Veitshöchheim habe keine Windenergie und kaum Fläche für Biomasse wenn Klimaschutz hier geht geht er auch anderswo. Spieß und Keß erläuterten was passiert würde wenn nichts gemacht würde. Alleine der finanzielle Aspekt sei Grund genug sich anzustrengen denn die Energiepreissteigerung der letzten Jahre mit 7 und mehr % jährlich zeigen wo es hingehen wird wenn nicht massiv gegengesteuert wird.

Keß zeigte auf das viel Klimaschutz durch Verhaltensänderung des Einzelnen betrieben werden könne aber auch Maßnahmen die Geld kosten würden sich oft schnell rechnen so Gebäudesanierung oder aktuell der Einsatz von LED – Beleuchtung. Klimaschutz bedeute häufig einen Gewinn für alle so bliebe durch Gebäudesanierung viel Geld in der Region beim Handwerker beim Besitzer des Gebäudes der weniger für Energie bezahlen müsse bei der Gemeinde die mehr Steuern bekäme.

Unweigerlich führte das Gespräch dann zum Thema „Verkehr“ denn mit 24% der CO2 – Emissionen hat dieser Sektor eine besonders große Bedeutung für den Klimaschutz in Veitshöchheim. Aber auch unabhängig vom Klimaschutz müsse hier dringend etwas getan werden waren sich alle Anwesenden einig. Konzepte bestehen bereits und müssen umgesetzt werden. Keß betonte dass Verkehr nur gesamtheitlich gesehen werden könne isolierte Maßnahmen würden zu kurz greifen. Ein Radwegekonzept ein Konzept für Bus und Bahn und Carsharing seien Konzepte die bereits über die Agenda 21 weit gediehen seien.
Der große Wurf „Citybus“ sei erst einmal verhindert worden durch die erneute Vergabe der Konzession für die Linien 11 und 19. Ein schrittweises Herangehen sei deshalb jetzt erforderlich. Die anzugehenden Schritte seien eine Koordination der vorhanden Linien (1119 Bahnbus und Bahn) um Parallelverkehr zu vermeiden und Einführung eines Taktverkehrs. Diese beiden Maßnahmen führten ohne Mehrkosten zu einer Steigerung der Attraktivität und könnten dann im nächsten Schritt zur Einführung des Citybussystems führen so Spieß. Dieses Konzept mit der Bahn als Rückgrat und pendelnden Busses als Zubringer hätte viele Vorteile so verbinde es die Ortsteile untereinander und mit dem Altort. Die große Zahl von Autofahrten innerhalb Veitshöchheims könnten damit beträchtlich reduziert werden. Vom Birkental zum Geisbergbad mit dem Bus wäre möglich so Thein. Wenn dann noch einzelne Gebiete schlecht angeboten wären könnte ein Bürgerbus dieses System ergänzen. Ein durch die Gemeinde finanzierter Bürgerbus könne aber immer nur die Ergänzung zum Citybus des öffentlichen Nahverkehrs des Landkreises sein.

Über den Verkehr ging das Gespräch zum neuen Baugebiet denn dieses bringe noch mehr Verkehr auf die Wü 3 (Veitshöchheim-Güntersleben) obwohl diese Straße bereits heute die zweitbefahrenste Kreisstraße Bayerns sei so Feiler.
Aber nicht nur wegen des Verkehrs seien bei dem geplanten Baugebiet Sandäcker/ Geisberg keine ökologischen klimaschützenden Ansätze erkennbar so Thein. Das viele Grün auf dem Plan werde oft oberflächlich als ökologisch betrachtet doch seien Biotope im Baugebiet und Gärten nicht wirklich ökologisch. Keß ergänzte dass Klimaschutz bereits viel früher beschlossen werden hätte müssen denn bis zu 40% der energiesparenden Möglichkeiten würden bereits durch die Anordnung der Häuser festgelegt z.B. durch die Ausrichtung der Häuser in der Himmelsrichtung und durch Verschattung. Ohne Gängelung der späteren Besitzer wäre so leicht eine Passivhaussiedlung möglich geworden. Jetzt sei dies zwar vielleicht auch noch möglich aber nur durch die Mitarbeit der späteren Hausbesitzer. Die Grünen würden sich im Gemeinderat dafür einsetzen noch zu retten was möglich ist.

Zum Abschluss kam aus dem Publikum die Frage mit wie vielen Sitzen die Grünen in den Gemeinderat wollten Feiler darauf: „die Wahl ist kein Wunschkonzert“ und Thein: „aber mit diesem Spitzenteam wäre ich sehr gerne wieder Gemeinderat!“

 

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Grüne Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich vor.

Wer möchte von den Grünen in den Gemeinderat? Bei Musik des Schwander – Goltz – Duos und bei Kaffee und Kuchen stellten sich die Bewerberinnen und Bewerber den interessierten Gästen. Daneben gab es Informationen über die letzten sechs Jahre und einen Ausblick auf die grünen Ziele für die nächsten sechs Jahre. Die grüne Landratskandidatin Karin Heußner umriss vorher die Situation im Landkreis und die grünen Ziele für den Landkreis.

Veitshöchheim ist zum Vorreiter im Klimaschutz im Landkreis Würzburg geworden! Grüne Initiativen und Anträge im Gemeinderat der letzten sechs Jahre haben dies bewirkt. Ein großer Teil des Rückblickes den Gemeinderat und Ortsvorsitzender Günter Thein hielt befasste sich deshalb auch mit diesem wichtigen Thema. Als wegweisend bezeichnete Thein den Beschluss ein Klimaschutzgutachten für Veitshöchheim erstellen zu lassen. Dieses Gutachten hat schon jetzt sehr viel bewegt vor allem ist im Gemeinderat der Verwaltung und auch in der Bevölkerung ein Umdenken hin zu mehr Klimaschutz spürbar. Direkte Folge aus dem Klimaschutzgutachten war ebenfalls auf grünen Antrag hin die Einstellung eines Klimaschutzmanagers der die Umsetzung des Klimaschutzgutachtens begleiten und vorantreiben soll. Eine Vielzahl weiterer Anträge im Bereich Energie und Klimaschutz ergänzten die Anträge zum Klimaschutzgutachten und Klimaschutzmanager. Auswirkung zeigen die Anträge bereits im energetisch sanierten Ratskeller in energetisch sanierten und neu gebauten Kindergärten und aktuell in den im Bau befindlichen Mainfrankensälen. Nach Thein werden die Mainfrankensäle ein Vorzeigeprojekt im Klimaschutz für Veitshöchheim.

Durch die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten und ihren persönlichen Zielen zogen sich die Themen Klimaschutz Verkehr Gerechtigkeit und Fairness wie ein roter Faden.

Die Ziele für die nächste Gemeinderatsperiode stellten Christina Feiler Platz 1 („Verkehr“ ) Holger Keß Platz 2 (Klimaschutz und Ortsentwicklung) und Eva Pumpurs Platz 3 (Wirtschaft)vor gemeinsam stellten Christina Feiler und Eva Pumpurs das Thema „faires Miteinander“ vor.

Verkehrsentwicklung müsse umfassend gedacht werden so Christina Feiler es genüge nicht einzelne Aspekte herauszupflücken und die anderen Aspekte zu vernachlässigen. Als wichtigen Bereich im Verkehr stellte Feiler die Umsetzung eines Citybus-Systems vor mit der Bahn als Rückgrat und in Veitshöchheim pendelnden Bussen die sich am Bahnhof treffen als Zubringer. Weniger Verkehr eine Verbindung der Ortsteile untereinander und eine Verbindung der Ortsteile zum Altort seien die wichtigsten Vorteile. Ein innerörtliches Fahrradwegenetz nannte Feiler als weiteren Schwerpunkt. Kritisiert wurde von ihr dass durch das neue Baugebiet „Sandäcker“ viel zusätzlicher Verkehr entstünde.

Klimaschutz ist aktive Finanzpolitik so Architekt Holger Keß. Er erläuterte dies unter anderem an der energetischen Sanierung von gemeindlichen Gebäuden. So sei der Energiepreis in den vergangenen Jahren um durchschnittlich 7% gestiegen energiesparende Maßnahmen lohnen sich somit sehr schnell zusätzlich stellen energetisch sanierte Gebäude eine Werterhaltung bzw. Wertsteigerung der Gebäude dar so dass die Gemeinde ihr vorhandenes Vermögen mehren oder zumindest erhalten kann. Das gleiche betrifft natürlich auch jeden Hausbesitzer.
Keß betonte dass es notwendig sei auf bisherige Erfolge im Klimaschutz aufzubauen und durch weitere Initiativen zu ergänzen. Ganz wichtig sei es den gemeindlichen Klimaschutzmanger voll zu unterstützen damit er beispielsweise durch Öffentlichkeitsarbeit wie Vorträge und Wettbewerbe aber auch durch die Unterstützung der Gemeinde bei der energetischen Sanierung der eigenen Gebäude das Klimaschutzkonzept weiter verfolgen kann.

Regionale Wirtschaftkreisläufe unterstützen so Kreisrätin Eva Pumpurs sei eine wichtige Maßnahme zur Förderung der Wirtschaft. Nachhaltige Unternehmen ansiedeln und unterstützen Unternehmen unterstützen bei der energetischen Sanierung und bei der umweltfreundlichen Energieerzeugung seien weitere wichtige Ziele. Aber auch Klimaschutzmaßnahmen so Pumpurs seien wichtige Wirtschaftsfördermaßnahmen denn viel Geld würde dadurch in der Region bleiben.

Zum Thema „Ortsentwicklung“ erläuterte Keß dass es unser Ziel sei auf Neubaugebiete zu verzichten und erst innerörtliche Baumöglichkeiten zu nutzen. Wenn aber dennoch neues Baugebiet entstehen solle dann müsse es der ökologischen familienpolitischen und demografischen Entwicklung der gesamten Gemeinde dienen also zum Beispiel mit entsprechenden Konzepten für Ökologie günstigem Bauen und einer weitgehenden Barrierefreiheit geplant werden. Am Beispiel Sandäcker sei dies nicht zu sehen.

Deutlich wurde bei diesen aber auch bei allen anderen vorgestellten Themen dass ein isoliertes Denken nicht zielführend ist nur ein vernetztes Denken unter Einbeziehung aller Bereiche könne Veitshöchheim weiter bringen. Das Thema Finanzen zwar nicht als Einzelziel angesprochen zog sich zum Beispiel durch alle Zielbereiche und wird unser Augenmerk besonders erfordern.

Wer mehr über grüne Ziele und Ideen wissen möchte kann sich noch bei der grünen Veranstaltung „Klimaschutz in Veitshöchheim-Grüner Dialog“ am Montag den 24. Februar um 20.00 Uhr im Sitzungssaal der Gemeinde Veitshöchheim informieren.

Mit freundlichen Grüßen
Günter Thein
Gemeinderat und Ortsvorsitzender

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Mit 12 Frauen und 8 Männern gehen Veitshöchheims Grüne in den Wahlkampf

„Die erfolgreiche Arbeit im Gemeinderat fortsetzen“ dieses Ziel schwebte über der Aufstellungsversammlung der Grünen in Veitshöchheim. 
Nach einer Begrüßungsrede des Bezirksrates und Vorsitzenden des grünen Kreisverbandes Würzburg - Land Gerhard Müller stimmte Gemeinderat und Vorsitzender des grünen Ortsverbandes Günter Thein die Anwesenden auf die Wahl ein. Er ließ Erfolge aber auch nicht Erreichtes der derzeitigen Gemeinderatsfraktion Revue passieren. 

Als größten Erfolg bezeichnete Thein die umgesetzten grünen Anträge im Bereich Energie und Klimaschutz. Mit der von der grünen Fraktion beantragten Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes der Einstellung eines Klimaschutzmanagers kostenloser gemeindlicher Energieberatung und der Anschaffung verbrauchsarmer Fahrzeuge sei Wegweisendes umgesetzt worden. Klimaschutz sei inzwischen in vielen Köpfen verankert und würde bei allen gemeindlichen Projekten ganz selbstverständlich umgesetzt. Veitshöchheim sei auf dem Gebiet Klimaschutz zum Vorreiter geworden so Thein. Nicht gelungen sei die Verhinderung des Beschlusses zur Ausweisung des Baugebietes Sandäcker laut Thein hätten zumindest die Ziele „Barrierefreiheit“ „Erschwinglichkeit auch für Familien“ und eine „ökologische Ausrichtung“ formuliert und entsprechende Maßnahmen beschlossen werden müssen.

Nicht gelungen sei auch die Sanierung der Mainfrankensäle auf eine technische und energetische Sanierung im Bestand zu begrenzen um die Gemeinde nicht durch hohe Investitionen und ein auf Dauer hohes Defizit ungebührlich zu belasten.

Die grüne Landratskandidatin Karen Heußner wurde anschließend zur Leiterin der Aufstellungsversammlung gewählt. Mit sichtlichem Spaß führte Frau Heußner durch die Versammlung des mitgliederstärksten Ortsverbandes im Landkreis.
Mit einer gut gemischten Liste von Mitgliedern Freundinnen und Freunden können Veitshöchheims Grüne nun in den Wahlkampf ziehen um die erfolgreiche Arbeit im Gemeinderat verstärkt fortzusetzen. Als Schwerpunkte der künftigen Tätigkeit im Gemeinderat wurden von den Kandidatinnen und Kandidaten vor allem die Themen Klimaschutz Verkehr Nachhaltigkeit Transparenz Bürgerbeteiligung Demografischer Wandel Altortberuhigung und die große Herausforderung „Barrierefreiheit und Inklusion“ formuliert.

Die 20 Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 16. März 2014

  1. Christina Feiler
  2. Holger Keß
  3. Eva Pumpurs
  4. Günter Thein
  5. Gabriele Richter
  6. Egon Eyrich
  7. Bettina Fraas
  8. Bernd Müsing
  9. Dr. Sabine Stepper
  10. Ingeborg Burckhardt
  11. Birgit Grundner-Rostek
  12. Ilse Bolkart
  13. Florentine Faber
  14. Navid Bastani
  15. Sigrid Kohm
  16. Hubert Hofmann
  17. Elke Neuhäuser
  18. Bernhard von der Goltz
  19. Elke Lutz-Walter
  20. Dr. Christian Hartung

Ersatz:

  1. Klaus Miller
  2. Andreas Feiler
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„GRÜN sticht“ mit Margarete Bause

Unter dem Motto „Margarete spielt auf“ lud die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag und Spitzenkandidatin für die Landtagswahl Margarete Bause zu einer Wahlkampfveranstaltung der ganz besonderen Art in den Ratskeller Veitshöchheim ein. Zu den 48 Teilnehmern dieses Preisschafkopfturniers gehörten neben Margarete Bause die am Schluss einen ordentlichen 16. Platz belegte auch die unterfränkischen Landtagskandidaten Kerstin Celina und Patrick Friedl. Bezirkstagskandidat Gerhard Müller war Spielleiter und Moderator.

Mit einem politischen Augenzwinkern erklärte Margarete Bause zu Beginn sie spiele so gern Schafkopf weil da der GRÜNE Ober die zweithöchste Karte sei beim „Wenz“ aber plötzlich die Ober nichts mehr zu sagen hätten und der der keinen Stich mache sei „schwarz“.

Ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld ging an den Start Mitglieder und Sympathisanten der GRÜNEN saßen neben routinierten Turnierspielern. Mit 14 Spielerinnen war auch eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Frauen mit von der Partie die jüngste Spielerin war gerade 18 und zum ersten Mal auf einem Turnier die älteste eine erfahrene Turnierspielerin bereits über 80. Grüne Politik stehe schließlich auch für Gleichberechtigung und Generationengerechtigkeit deswegen spiegele die Zusammensetzung der Teilnehmer auch das bunte Spektrum der GRÜNEN wieder kommentierte Gerhard Müller. Der erste Sonderpreis ging bereits nach wenigen Minuten über die Theke: eine Maß Bier für den Gewinner des ersten Grün-Solos.

Den ersten Platz der rundum gelungenen Veranstaltung belegte mit Stefan Rettner am Ende tatsächlich ein Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen der stilgerecht mit Fahrrad und Zug den weiten Weg aus Gaukönigshofen gekommen war.

Die Hälfte des eingespielten Preisgeldes wurde als Gewinn gestaffelt an die Spielerinnen und Spieler ausgezahlt die andere Hälfte über 250 € wurden auf Wunsch der GRÜNEN Kandidaten dem Arbeitskreis „Asyl“ der Katholischen Hochschulgemeinde gespendet um damit Busfahrkarten und Eintrittsgelder für kleine Ausflüge mit Menschen aus der Gemeinschaftsunterkunft zu finanzieren. Über den Abend wird auch der Bayerische Rundfunk am 21.8. um 21.00 Uhr in der Sendung „Kontrovers“ berichten.
Christina Feiler

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