KV Würzburg - Land

Margarete Bause Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Bayerischen Landtag und die unterfränkische Landtagsabgeordnete Kerstin Celina (Kürnach) besuchten zusammen mit einer Delegation grüner Mandatsträger aus Stadt und Landkreis Würzburg die Bayerische Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim.

Präsident Dr. Hermann Kolesch und der Leiter des Fachzentrums Bienen Dr. Stefan Berg stellten den Gästen die Landesanstalt vor und betonten die Synergien die sich daraus ergäben dass die Anstalt für Wein- und Gartenbau sowie das Fachzentrum Bienen in einem Haus vereint seien. Beratung Bildung angewandte Forschung Recht und Service in den Bereichen Gartenbau Bienen Wein und Landespflege sind die Aufgaben der Landesanstalt. Nahezu 300 Beschäftige inklusive 26 Auszubildender und jährlich bis zu 200 Studierende mit etwa 80 Lehrkräften umfasse die staatliche Landesanstalt erläuterte Dr. Kolesch. Etatmäßig werde die Anstalt einschließlich Bildungseinrichtung im Landwirtschaftsministerium geführt. Im Forschungsbereich sei man mit 160 Projekten sehr gut aufgestellt.

Die beiden Landtagsabgeordneten Bause und Celina interessierten sich besonders für die bundesweite und europäische Vernetzung der Landesanstalt zum Beispiel im Rahmen der Zusammenarbeit für das Projekt „Stadtgrün“. Hier werde unter anderem geforscht welche Bäume im Zuge des Klimawandels zukünftig in den Städten am besten überleben können. Auch das Thema „Urban-Gardening“ nehme breiten Raum ein und sei ein wichtiger Zukunftstrend so Dr. Kolesch. Ebenso der Anbau von Energiepflanzen der in Zukunft durchaus eine Alternative zum Maisanbau darstelle. Der Erhalt alter Arten und deren wirtschaftlicher Einsatz sind weitere Forschungsgebiete. Margarete Bause war es ein besonderes Anliegen auf den klimaschädlichen Torf im Gartenbau hinzuweisen und bat die LWG in Zukunft darauf zu verzichten und sich um Ersatzstoffe zu bemühen.

Der Sektor Weinbau ist was die Qualitätsfortentwicklung und den Wirtschaftsfaktor Weintourismus angeht besonders wichtig für Franken. Positiv sehen DIE GRÜNEN auch die schrittweise Ökologisierung des Weinanbaus beim LWG (3 von 20 ha sind mittlerweile Ökowein) und die klare Absage an gentechnisch veränderte Sorten. Bei einem Rundgang durch den Weinkeller und einer Silvaner-Verkostung erläuterte Dr. Kolesch noch die Nischenproduktentwicklung wie Amphorenwein oder den Ausbau in Holzfässern. Die Münchner Fraktionsvorsitzende Bause bezeichnete die Landesanstalt als „Bereicherung“ in der vielfältigen Forschungslandschaft Bayerns die unterfränkische Angeordnete Celina freute sich über die enge Zusammenarbeit mit lokalen Entscheidungsträgern vor Ort mit der „Forschungsergebnisse auch lokal sichtbar werden und gut ausgebildete junge Menschen in der Region einen Arbeitsplatz finden können“.


Newsletter abonnieren

captcha 
Ich akzeptiere die Nutzungsbedingungen

Wir verwenden Cookies, die es uns ermöglichen, die Benutzung der Webseite zu analysieren. So können wir die Seite weiter verbessern. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmst Du der Nutzung von Cookies zu. In unserer Datenschutzerklärung findest Du