KV Würzburg - Land

Günter Thein Gemeinderat in Veitshöchheim und Vorsitzender des Grünen Ortsverbandes Veitshöchheim war wieder in Berlin. Bereits im letzten Jahr demonstrierte er auf der Anti – Atom – Demo in Berlin und auch in Zukunft will er gegen Atomkraft kämpfen. Überwältigt zeigte er sich von der großen Anzahl der Demonstranten und deren Vielfalt. Jung neben Alt ganze Familien alte AKW–Gegner neben Einzelpersonen die noch nie auf einer Demo waren.

Warum geht aber ein Kommunalpolitiker zur Demo? Für Thein seit langem aktiv im Kampf gegen Atomkraft und für einen Umstieg auf 100% erneuerbare Energie ist der Zusammenhang zwischen Kommunal – und Bundespolitik im Bereich Energie offensichtlich: Maßnahmen von Kommunen müssen von der Landes- und Bundespolitik ergänzt und gefördert werden eine Verlängerung der Laufzeit von AKW´s wirkt diesem Ziel aber entgegen damit wird die notwendige Energiewende unnötig weit in die Zukunft verschoben. Außerdem für die Kommunen ganz wichtig werden Arbeitsplätze im Bereich erneuerbare Energien nicht im möglichen Ausmaß geschaffen sondern eher noch vernichtet."

Aufgrund langjährigem Engagement der veitshöchheimer Grünen und nicht zuletzt initiiert durch verschiedene Anträge im Gemeinderat zum Thema "Energie" ist in Veitshöchheim eine Stimmung entstanden die Veitshöchheim zu klimaschonendem Energieverbrauch bringen will.

Unter anderem wurde in Veitshöchheim ein Klimaschutzgutachten in Auftrag gegeben um festzustellen wie Veitshöchheim Energie sparen und die restliche Energie möglichst klimafreundlich erzeugen kann. Weiter wurde eine gemeindliche Energieberatung installiert wo sich Veitshöchheimer Bürgerinnen und Bürger kostenlos beraten lassen können. Es wurden zwei großflächige Fotovoltaikanlagen genehmigt ein Hybridfahrzeug für den gemeindlichen Fuhrpark angeschafft mit niedrigem CO2 – Ausstoß bei allen Bau- und Umbaumaßnahmen werden vorher Energiegutachten erstellt energetische Sanierungen sind an der Tagesordnung und vieles mehr.

Statt dass diese Anstrengungen durch Maßnahmen des Bundes ergänzt bzw. durch geeignete Rahmenbedingungen erleichtert werden so Thein werden durch eine längere Laufzeit von Atomkraftwerken bei gleichzeitig schlechter werdenden Bedingungen für erneuerbare Energien die Ziele "Klimaschutz" und "Schaffung von Arbeitsplätzen" eher verhindert als gefördert. Erforderlich wäre stattdessen eine stärkere Unterstützung erneuerbarer Energien und eine Förderung des Netzausbaus und der Speichertechnologie.

Atomenergie stellt laut dem gemeindlichen Umweltreferenten Thein keine Brückentechnologie sondern eher eine Krückentechnologie dar.


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