KV Würzburg - Land

Das Landschaftsschutzgebiet "Täler der Tauber, Gollach, Steinach und umgebende Wälder" wurde über die Jahre schon viel zu oft geändert. Jüngst wurden 3,92 Ha aus dem Landschaftsschutzgebiet bei Röttingen genommen, um dort weitere Baugebiete auszuweisen

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Die Grünen Würzburg Land organisierten fachkundige Biber-Exkursion

 

Am 14.05.18 pilgerten ca. 20 interessierte Bürger*innen unter fachkundiger Leitung zum Zeubelrieder Moor. Sie wollten mit eigenen Augen sehen, wie eine Biberfamilie dort das Naturschutzgebiet umgestaltet hat.

Hubert Marquart, Untere Naturschutzbehörde Landratsamt Würzburg, findet es spannend, wie sich die Moorlandschaft in den nächsten Jahren verwan­deln wird: „Der Biber greift in die Moorentwicklung ein und schafft mit der Überschwemmung des Erlenwäldchens neuen Lebensraum für sich und viele seltene Tier- und Pflanzenarten“. Denn die im Wasser stehenden Bäume würden in etwa zwei Jahren abgestorben sein und so beste Bedingungen vor allem für höhlenbrütende Vögel bieten.

Mit leuchtenden Augen erzählte Manfred Moras, Naturschutzwächter und Biberberater, von dem Moment, als er die kleinen Biberbabys entdeckte. Beeindruckt zeigt er sich immer noch, wie fachmännisch der Biber die Bäume fällt, um damit einen See für den sicheren Zugang zu seiner Biberburg anzustauen und sich von der Rinde zu ernähren.

34 Biberbauten seien im Landkreis Würzburg derzeit bekannt, berichtete Dr. Ulrich Gauer von der Unteren Naturschutzbehörde, der als behördlicher Ansprechpartner für Biberfragen den Überblick hat und den Termin von Behördenseite koordinierte. Unter bestimmten Voraussetzungen könnten Biberschäden auch entschädigt werden, es gäbe aber nicht viele Schadens­meldungen.

Horst Schwemmer, Bibermanager für Nordbayern, berät und hilft vor allem in Konfliktsituationen, wenn betroffene Grundstückseigner andere Interessen haben als der Biber: „Meist finden wir gute Kompromisse, mit welchen alle leben können.“  Überschwemmte Grundstücke würden sich durchaus auch als Ausgleichsflächen für Bauvorhaben oder fürs Ökokonto eignen, merkte Hubert Marquart noch mit einem Schmunzeln an.

 

 

Biberexkursion2...
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Aufgrund einer Einladung Kreistagsfraktion der GRÜNEN Würzbrug Land für Kreis- und Gemeinderäte kamen 25
Interessierte zu einer Biberführung am 17.5.2017 nach Mühlhausen. Kreisrat Christoph Trautner stellte fest dass die Wiederansiedlung des geschützten Tieres eine einzigartige Erfolgsgeschichte darstellt.

1867 war der letzte Biber in Deutschland getötet worden. Begehrt war sein sehr dichtes Fell und sein schmackhaftes Fleisch das auch zur Fastenzeit gegessen werden durfte weil der Biber wegen seines Schwanzes zu den Fischen gezählt wurde. Heute sind der Biber und seine Bauten geschützt und nur die Untere Naturschutzbehörde darf Eingriffe zulassen.

In Bayern hat er sich flächendeckend an den Gewässern ausgebreitet- es gibt 1600 Tiere - und er besiedelt von hier aus auch Reviere in Tschechien und Österreich. Im Landkreis Würzburg kommt er an der Pleichach der Kürnach dem Thierbach der Gollach der Tauber und dem Main und einigen anderen Gewässern vor. Eine genaue Anzahl der Reviere kann bei dem scheuen Nachttier aber nicht festgestellt werden.

Da der Biber keine natürlichen Feinde wie Bär oder Wolf hat muss der Mensch regulierend eingreifen. Dies regelt Herr Dr. Ulrich Gauer als Biberbeauftragter von der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Würzburg. Er zeigte in Mühlhausen die mächtigen Dämme den großen Biberbau und erklärte die Schutzmaßnahmen die ergriffen wurden weil Überschwemmungen der Äcker erfolgt waren.

Das Bayerische Bibermanagement sorgt für fachkundige Beratung Präventionsmaßnahmen wie Drahthosen an wertvollen Bäumen oder die Überwachung von Dämmen sowie den Schadensausgleich. Nach Möglichkeit werde immer versucht einen mindestens 5 Meter breiten Uferstreifen zu renaturieren weil dort am häufigsten
Schäden auftreten können.

Problematisch sei auch die Unterminierung von Wegen und Äckern. Denn meist wohnt der Biber nicht in oberirdischen gut sichtbaren Bauen sondern er gräbt bis zu 20 Meter lange Röhren mit einem Wohnkessel die mit dem Gewässer verbunden sind. Dort können dann schwere landwirtschaftliche Maschinen einbrechen.

Herr Mörschle von der Unteren Naturschutzbehörde stellte die Leistungen des Bibers heraus. Er reguliert durch seine Dämme den Wasserhaushalt und sorgt dafür dass der Grundwasserspiegel angehoben wird. Gerade im unterfränkischen Trockengebiet ist es besonders wichtig dass das Wasser möglichst lange gehalten wird. Er ist der billigste Wasserbauer und er sorgt dafür dass selten gewordene Feuchtgebiete geschaffen werden. Dort kann sich dann eine neue Artenvielfalt entfalten. Sie bietet Lebensraum für seltene Pflanzen  und Tiere wie den Eisvogel die Fischotter oder den Schwarzstorch.

Der Biber ist ein reiner Vegetarier verschmäht aber nicht Rüben und Mais wenn sie in Gewässernähe angebaut werden. Im Winter fällt er Bäume und frisst die Rinde oder Weiden. Mädelsüß ist seine Lieblingsspeise aber auch Brennnesseln und  Gräser. Er hält keinen Winterschlaf und ist in seinem Bau und mit seinem dichten Fell gut geschützt.

Die Bürgermeisterin von Estenfeld Frau Rosi Schraut wies die Naturschutzbehörde auf den Flutgraben hin der durch die Aufstauungen gefährdet sei. Bezirksrat Gerhard Müller stellte zum Schluss übereinstimmend fest dass sowohl die Naturfreunde als auch die anwesenden Landwirte sehr viel durch diese Führung dazu gelernt hätten und dass man diese fachkundige Führung gerne nächstes Jahr wiederholen sollte.

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Sehr geehrter Herr Landrat Nuß

ich bitte Sie diesen Antrag in den nächsten Kreistagssitzung zu behandeln.

Antrag:

Wir beantragen die unbebauten Grundstücke der Gemarkung Tauberrettersheim die nach einem Beschluss des Kreistages vom 8.5.2000 als Nutzung eines Sondergebietes „Seniorenwohnanlage/Seniorenresidenz“ mit Hoteleinrichtungen Kureinrichtungen/ Thermalbad aus dem dem Landschaftsschutzgebiet „Täler der Tauber Gollach Steinach und umliegende Wälder“ genommen wurden wieder als Landschaftsschutzgebiet auszuweisen.

Begründung:

Diese Grundstücke wurden damals vom Kreistag nur für eine geplante Seniorenresidenz aus dem Landschaftsschutzgebiet genommen. Dies war  im Kreistag nicht unumstritten. Sowohl der Naturschutzbeirat als auch die Verwaltung des Landratsamtes sprachen sich damals aus guten Gründen dagegen aus.

Nach 17 Jahren haben sich die Pläne um ein Seniorenheim zerschlagen und eine Zersiedelung des Sondergebiets mit Häusern und Stallungen hat begonnen. Um eine weitere Zersiedelung des angrenzenden Landschaftsschutzgebiets zu vermeiden wird die Rückführung dieser unbebauten Grundstücke in das Landschftsschutzgebiet beantragt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Trautner

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Die GRÜNEN unterstützen den Markt Winterhausen in seinem Widerstand gegen eine geplante Bauschuttdeponie in den Steinbrüchen oberhalb der Gemeinde.

Beantragt wurde vom Eigentümer beim Landratsamt die Genehmigung einer Bauschuttdeponie mit Ablagerungen bis zu 424 000 Kubikmeter Bauschutt angeliefert über ca. 30 000 LKW-Fahrten. Das geplante Gebiet der Steinbrüche liegt im FFH-Schutzgebiet „Trockenhänge im  südlichen Maintal“. Außerdem wird hier seit 2012 das Projekt LIFE+MainMuschelkalk unter der Trägerschaft des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit und des Landkreises Würzburg durchgeführt. Dies wird zu 50 % von der EU unterstützt um die Schutzgüter des Natura-200-Netzes zu optimieren und zu sichern.

Eine Genehmigung zur Bauschuttdeponie wäre hier kontraproduktiv. Die „Senior Aktiven“ der GRÜNEN haben das Gelände bei einer Exkursion besichtigt. Bisher werden die Steinbrüche schon mit Abraum minderwetigem Muschelkalk und Steinabfällen aus den Steinwerken aufgefüllt. Es besteht die Pflicht zur Auffüllung nach der Ausbeute. Diese Steinbrüche sollen im Anschluss Biotope werden. Dies ist durch die Auffüllung von Bauschutt gefährdet weil heute keiner weiß was später dort alles abgelagert wird.

Nach den Vorfällen in den Steinbrüchen in Aub müsste man dies viel stärker kontrollieren damit hier keine  Schadstoffe eingebracht werden können die das Grundwasser und den Boden belasten können. Außerdem sind in dem gestellten Antrag Gebiete betroffen die seit 2001 schon mit Abraum und Steinblöcken aufgefüllt wurden und nicht mehr bearbeitet wurden. Dort haben sich schon Biotope und Feuchtstellen entwickelt in denen sich die Gelbbauchunke wohlfühlt. Daneben sind Habitate streng geschützter Pflanzen und Tiere im Steinbruch entstanden. Dieser Lebensraum von Schlingnattern Zauneidechsen Bienenfressern Kreuzkröten und Gelbbauchunken wäre durch die Verfüllung mit Bauschutt gefährdet.

Die 30 000 LKW-Fahrten zur Bauschuttdeponie würden die Umwelt zudem erheblich mit Stickoxiden und Feinstaub belasten. Schon gar nicht geht die Aufhäufung von Schuttbergen bis zu 12 Metern Höhe in einem geplanten Biotop. Nötig wäre hier ein Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung und nicht ein Bauantrag.

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Eine Abordnung grüner Kreispolitiker besuchte am 10.11.2016 das Bergwerk der Firma Knauf  in Hüttenheim. Von den Grünen dabei waren Stadträtin Britta Huber (Ochsenfurt) Gemeinderat Dr. Robert Hock Martina Hock (Eisingen) Kreisrat Sven Winzenhörlein (Höchberg) Fred Stahl (Theilheim) und Fraktionssprecher Christoph Trautner (Eibelstadt). Dort wurden sie 3 Stunden lang von Prof. Dr. Matthias Reimann dem Betriebsleiter Herrn Jens Reimer  und dem Leiter im Bergbau Herrn Wolfgang Voigt fachkundig informiert. Während einer beeindruckenden Bergwerksführung wurden die Arbeitsabläufe vom Bohren Sprengen Verladen Transportieren und Verarbeiten demonstriert und alle Fragen zum Bergbau  beantwortet.

Die Grünen konnten sich davon überzeugen dass die anspruchsvolle Arbeit Untertage eine umweltschonende Art der Mineralgewinnung ist. Während an der Erdoberfläche Wein Obst und Getreide angebaut wird wird darunter das  Anhydrit im Berg abgebaut.

Jährlich werden 250 000 Tonnen gewonnen und gleich vor Ort weiter als Fließestrich verarbeitet oder auch als Abbindeverzögerer bei der Zementherstellung gebraucht.

Von der vollautomatischen Steinzerkleinerungsanlage merkt draußen keiner etwas. Staub und Lärm bleiben Untertage.

Fragen stellten die grünen Politiker auch zum geplanten Gipsabbau in der Nähe von Waldbrunn. Dort wurde eine sehr reine bis zu 20 Meter dicke Gipsschicht entdeckt bei der sich eine Förderung über Jahrzehnte lohnt. Da der Gips aber in großer Tiefe liegt muss ein Transportstollen durch zwei übereinander liegende Grundwasser führende Schichten gebohrt werden. Ähnlich wie bei einem U-Bahnbau muss deshalb zunächst ein wasserdichter Zugangastollen errichtet werden. Dazu liefern etliche Probebohrungen die notwendigen Erkenntnisse. Wasserschutzgebiete Naturschutzgebiete und Vorranggebiete für Windräder werden von dem geplantem Bergwerk nicht berührt.

Besonders wichtig wird der umweltfreundliche Abtransport des Materials sein.

Knauf hat dazu durchdachte Pläne für eine werkseigene Autobahnzufahrt vorgelegt die FFH-Gebiete und die Umwelt weitgehend schont. Steht zu hoffen dass die zuständige Behörden das auch so sehen und die Verkehrsbelastung für die Anlieger minimiert wird.

Wie aber können die leeren Abbauräume weiter sinnvoll genutzt werden?

Knauf denkt dabei an Serverräume für  Computer. In geschützten Räumen und bei konstant 14 Grad Celsius kann die komplette Energie für die Kühlung der Computer eingespart werden. Bei konsequenter Nutzung könnte so leicht die Energie von zwei Kohlekraftwerken eingespart werden. Knauf baut gerade solche Räume für die eigenen Rechner im Hüttenheimer Bergwerk aus und wird so ca. 50 000 Euro Stromkosten pro Jahr einsparen.

Wenn der Gipsabbau bei Waldbrunn mit einer Autobahnauffahrt genehmigt wird entstehen sichere und umweltfreundliche Arbeitsplätze im Landkreis davon waren die GRÜNEN überzeugt.

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Die Grüne Kreistagsfraktion informierte sich bei einem Termin beim Kreisjugendring Würzburg.

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Vier Kreisräte und Kreisrätinnen der GRÜNEN Fraktion sammelten praktische Erfahrungen mit dem Thema Pflege zum Teil im Rahmen der Aktion „Rollentausch“ zum Teil beruflich. Sven Winzenhörlein neuer Kreisrat aus Höchberg und Kerstin Celina MdL und Kreisrätin aus Kürnach verbrachten beide einen Tag in einem Alten- bzw. Pflegeheim. 

Sven Winzenhörlein dessen Briefkasten nach der Wahl in den Kreistag voll mit Glückwünschen und Informationsbroschüren diverser lokaler Organisationen war erklärte ihn habe die "Aktion Rollentausch" der AWO auf Anhieb angesprochen. Einen Tag den Computerarbeitsplatz gegen einen Job im Sozialen Bereich eintauschen klang interessant. "Meine Zeit als Zivildienstleistender liegt schon etliche Jahre zurück als meine Tochter noch in den Kindergarten ging habe ich dort auch einmal einen Tag reingeschnuppert. Nun wollte ich die Chance nutzen und in ein mir völlig fremdes soziales Berufsfeld Einblick nehmen." so Sven Winzenhörlein. 

Ein Altenheim kannte der gelernte Fachinformatiker bisher nur aus Besuchen bei seiner Großmutter die die letzten eineinhalb Jahre ihres Lebens in einem verbrachte. Und aus den Medien in denen vom Pflegenotstand und schlimmen Verhältnissen in einigen Altenpflegeeinrichtungen berichtet wird. Ganz anders der Eindruck der sich ihm in seiner temporären Arbeitsstelle dem  Marie-Juchacz-Haus der AWO Würzburg bot. Nach einer freundlichen Begrüßung durch Heimleiter Raimund Binder und einer Hausführung durfte der "Aushilfspfleger" seinen Dienst in der Tagespflege antreten. Neben bekannten Tätigkeiten wie Bettenmachen Essen austeilen und einsammeln gab es durchaus auch Neues zu erfahren. So durfte er zusammen mit Pflegerin Claudia helfen einen Heimbewohner zu baden und an Gedächtnisspielen mit Seniorinnen teilnehmen. 

Natürlich gab es auch Einblicke in den Betrieb "hinter den Kulissen". Zusätzlich zur Pflege der BewohnerInnen muss ein großer Verwaltungs- und Dokumentationsaufwand betrieben werden. Hier wird z.B. notiert dass genug Flüssigkeit aufgenommen wird die Pflegeminuten für die Eingruppierung in die verschiedenen Pflegestufen werden gezählt etc. Dies hält die PflegerInnen natürlich auf sodass oft die Zeit fehlt um auch die zwischenmenschlichen Kontakte zu pflegen. Am Rollentauschtag hatte Sven Winzenhörlein Zeit für ein offenes Ohr und konnte sich u.a. von einer Bewohnerin Geschichten aus der Zellerau von Früher erzählen lassen. "Die Aktion Rollentausch war auf jeden Fall eine schöne Erfahrung und wichtig für mich als Kommunalpolitiker. Ich habe dafür gerne einen Tag Urlaub genommen und Einblick in einen mit völlig neuen Bereich bekommen. Dieses Wissen kann ich nun auch für meine politische Arbeit nutzen." so Sven Winzenhörlein. 

Ähnlich erging es Kerstin Celina die an der Aktion „Rollentausch“ schon mehrmals teilgenommen hatte. Sie nutzte die Gelegenheit sich die pflegerische Tätigkeit im Matthias-Claudius-Heim in Würzburg näher anzuschauen in dem Menschen mit Demenzerkrankungen betreut werden. Das Thema ist aus ihrer Tätigkeit im Landtag vertraut denn die Frage ob und in welcher Weise Menschen mit Demenzerkrankungen als pflegebedürftig anerkannt werden wird dort seit langem intensiv diskutiert. 

Hier vor Ort ging es für sie zunächst aber um eine andere Frage: Bleibt noch genügend Zeit für die Pflege? Ein beträchtlicher Anteil der Zeit die den Pflegern für die Betreuung der Bewohner zur Verfügung steht geht für die Dokumentation der geleisteten Pflege drauf. Wer hat wieviel getrunken wie fühlen sich die Bewohner welche Besonderheiten gibt es zu beachten und vieles mehr wird hier regelmäßig festgehalten. „Da kribbelt es einen in den Fingern wenn der PC nur langsam hochfährt oder wenn die Eintragungen zu lange dauern denn die Zeit am PC fehlt definitiv bei der Pflege“ so die Landtagsabgeordnete. 

Mehr Zeit für die Pflege wäre schön resümiert Kerstin Celina „trotzdem habe ich hier wie auch schon anderswo festgestellt dass die PflegerInnen liebevoll und mit viel Geduld auf die Heimbewohner eingehen“. Die unaufgeregte Atmosphäre und der schöne Garten trugen sicherlich dazu bei dass die Bewohner und die Angestellten die Besucherin freundlich empfingen. „Es tut dem Körper und der Seele gut draußen im Grünen zu sein und erleichtert den Umgang miteinander“ so die Landtagsabgeordnete. 

Was hat sie bei ihrem diesjährigen „Rollentausch“ gelernt? „Ich sehe den Tag in der Pflege hier jetzt natürlich auch aus der Perspektive der Landtagsarbeit und denke dass wir im Landtag manches verbessern können wenn alle mitziehen. Viele Berufsanfänger und Wiedereinsteiger gehen gerne in die Pflege wir müssen nun dafür sorgen dass die Bedingungen dort zu arbeiten wieder attraktiver werden.“  

Den neuen Kreisräten Gerhard Müller (Gerbrunn) und Josef Meixner (Ochsenfurt) ist die Situation in der Pflege aus beruflichen Gründen bekannt. Gerhard Müller der viel mit Schädel-Hirn-Verletzten arbeitet weist darauf hin dass wirklich jeder unvermittelt in die Situation kommen kann gepflegt werden zu müssen: „Ich habe im Laufe meines Lebens schon viele Patienten und deren Angehörige betreut und weiß unter wieviel Anspannung die Pfleger arbeiten müssen.“ 

Josef Meixner der selbst in der Pflege arbeitet und Ersatzmitglied im Aufsichtsrat „Seniorenheime“ im Kreistag ist hält den Rollentausch für eine gute Gelegenheit um seinen Fraktionskollegen die Probleme in der Pflege näherzubringen: "Für viele ist es schwer vorstellbar wie schwierig es ist die individuellen Wünsche der Klienten mit einem effektiven und ökonomisch einigermaßen sinnvollen Tourenablauf in Einklang zu bringen. Manche lassen dann ihre Unzufriedenheit am Personal aus. Allerdings ist das doch eher die Ausnahme.“

Fazit: „Wir haben alle dazugelernt“ sagt Kerstin Celina stellvertretend für alle. Und wir werden unser Wissen auf allen Ebenen in die politische Arbeit einbringen.

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Wie auch die Grünen Fraktionen  im Bundestag und im Landtag  treten die GRÜNEN nun auch im Kreistag des Landkreises Würzburg mit einer Doppelspitze an: künftig wird der langjährige Fraktionssprecher Christoph Trautner (Eibelstadt) die Aufgaben mit Karen Heußner (Thüngersheim) teilen. „Das hat sich bewährt es stärkt die Zusammenarbeit und den Informationsfluss“ erklärt Christoph Trautner. Karen Heußner hebt hervor dass auf diese Weise die GRÜNEN sichtbar machen dass Männer und Frauen ganz selbstverständlich gleichermaßen politische Verantwortung übernehmen können wollen und sollen. Dies wird  ja nicht nur in den Gremien sondern auch in den  Grünen Parteiverbänden auf allen Ebenen so weit wie möglich umgesetzt.  „Die Doppelspitze ist das Rückgrat der Frauenquote“ so Heußner. Die nunmehr neun Sitze umfassende Grüne Kreistagsfraktion hat mit vier Frauen nach der ödp den höchsten Frauenanteil an gewählten Kreistagsmitgliedern.

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Unsere Landratskandidatin Karen Heussner an der Spitze MdL Kerstin Celina auf Platz 3 Bezirkstagsmitglied Gerhard Müller auf Platz 4 – 70 verschiedene Kandidaten und Kandidatinnen aus 25 Ortschaften kandidieren auf unserer Liste für den Kreistag! Da können wir der Wahl beruhigt entgegensehen! 

(Auch die Main-Post berichtet)

  1. Karen Heußner (Thüngersheim)
  2. Sven Winzenhörlein (Höchberg)
  3. Kerstin Celina (Kürnach)
  4. Gerhard Müller (Gerbrunn)
  5. Eva Pumpurs (Veitshöchheim)
  6. Christoph Trautner (Eibelstadt)
  7. Rita Heeg (Waldbüttelbrunn)
  8. Andreas Keck (Eibelstadt)
  9. Barbara Pfeuffer (Theilheim)
  10. Fred Stahl (Theilheim)
  11. Christina Feiler (Veitshöchheim)
  12. Günter Thein (Veitshöchheim)
  13. Andrea Liebig (Waldbüttelbrunn)
  14. Josef Meixner (Ochsenfurt) 
  15. Anke Schneider (Rottendorf) 
  16. Wolfram Bieber (Rimpar) 
  17. Regina Schneider (Waldbrunn) 
  18. Johannes Väthjunker (Höchberg) 
  19. Britta Huber (Ochsenfurt) 
  20. Wilhelm Pototzky (Rimpar) 
  21. Ingrid Metz (Waldbüttelbrunn) 
  22. Norman Ort (Kirchheim) 
  23. Amely Bauch (Veitshöchheim) 
  24. Christian Gündling (Thüngersheim) 
  25. Eva Schraml (Uengershausen) 
  26. Josef Pohly (Rottendorf) 
  27. Gerda Enk (Winterhausen) 
  28. Edgar Gilles (Eisingen) 
  29. Angelika Becker-Völker (Waldbüttelbrunn) 
  30. Stefan Rettner (Gaukönigshofen) 
  31. Martina Hock (Eisingen) 
  32. Martin Primbs (Aub) 
  33. Marion Koch (Gerbrunn) 
  34. Karl-Heinz Ursprung (Waldbüttelbrunn) 
  35. Heike Keller (Kürnach) 
  36. Jürgen Stroehl (Eibelstadt) 
  37. Maria Dellert (Gerbrunn) 
  38. Hubert Hofmann (Veitshöchheim) 
  39. Petra Eder (Kist) 
  40. Günter Kornberger (Hettstadt) 
  41. Sigrid Knoke (Rimpar) 
  42. Matthias Kunad (Ochsenfurt) 
  43. Gabriele Richter (Veitshöchheim) 
  44. Felix Schultheis (Rimpar) 
  45. Bettina Fraas (Veitshöchheim) 
  46. Peter Liczewski (Ochsenfurt) 
  47. Sigrid Kohm (Veitshöchheim) 
  48. Kurt Endres (Winterhausen) 
  49. Hanna Ort (Kirchheim) 
  50. Egon Eyrich (Veitshöchheim) 
  51. Birgit Gunreben (Sommerhausen) 
  52. Hans Wolf (Höchberg) 
  53. Elke Neuhäuser (Veitshöchheim) 
  54. Rudolf Brandenstein (Winterhausen) 
  55. Annemarie Heilig (Hettstadt) 
  56. Raphael Pohly (Rottendorf) 
  57. Blanka Hofmann (Kürnach) 
  58. Ernst Spettel (Höchberg) 
  59. Bettina Bötsch (Gramschatz) 
  60. Michael Bauch (Veitshöchheim) 
  61. Anna-Maria Höpfl (Rottendorf) 
  62. Jochen Rothermel (Eibelstadt) 
  63. Stephan Link (Höchberg) 
  64. Prof. Thomas Trefzger (Gerbrunn) 
  65. PD Dr. Robert Hock (Eisingen) 
  66. Dr. Werner Lick (Rottendorf) 
  67. Dr. Katharina Heilig (Hettstadt) 
  68. Dr. Stefan Stretz (Rottendorf) 
  69. Dr. Elisabeth Jentschke (Altertheim) 
  70. Dr. Bernd Amling (Eibelstadt)
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Kreistagssitzung am 10.12.2010

Top 2: Seniorenheim Gollachtal in Aub – Sanierungsmaßnahmen

Dort werden 63 Pflegeplätze vorgehalten die immer gut belegt waren:

  • 2001: 90 %
  • 2002: 91 %
  • 2003: 98 %
  • 2004: 91 %
  • 2005: 91 %
  • 2006: 96 %
  • 2007: 98 %
  • 2008: 98%
  • 2009: 95 %
  • 2010 bisher: 92 %

Das Haus wurde zuletzt 1999/2000 für insgesamt 25 Mio. Euro saniert (elektr. InstallationBrandschutz Sanitärräume Speisesaal Treppenhaus). Dann passierte 10 Jahre lang nichts.

Jetzt müssten dringend der Brandschutz und die Abwasserleitung saniert werden (Kosten 15Millionen Euro). Die Bausubstanz ist 100 Jahre alt früher war das alte Gebäude einmal ein Krankenhaus.

Dabei unberücksichtigt bleiben energetische Sanierung Nasszellen auf den Zimmern (es gibt nur 3 in den Zimmern – sonst Baderäume) und ein Wintergarten. Dieswürde noch einmal 25 Millionen Euro kosten – fällt also weg. Wenn bis 2011 keine Änderung erfolgt droht die Schließung des Heims!

Das KU (Schramel) hatvorgeschlagen das Nötigste zu investieren um das Heim am Laufen zuhalten. Er nimmt an wenn wir 125 Millionen investieren dann habenwir für 10 Jahre Ruhe und könnten dann entscheiden was werden soll. Eine Garantie gibt es nicht! Laufende Kosten sind immer nötig.

Die 1. Frage wäre bleiben wir mit dem KU in Aub? Sollen wir den Standort Aub als Seniorenheim erhalten?

  1. Im Gegensatz zu HerrnKuhl bin ich der Auffassung dass wir eine soziale Verpflichtung gegenüber unseren Mitarbeiterndort haben. Sie wurden immer gelobt dass sie wesentlich zum Erfolgdieses Heims beitragen.
  2. Das Heim hat durchaus eine sehr gute Belegung in den letzten 10 Jahren. Das zeigt das Heim hat sich trotz fehlender Nasszellen auf den Zimmern gegenüber den Neubauten in Creglingen Röttingen und Uffenheim bewährt. Wir sollten auch den Standort Aub erhalten weil unser KU eine gewisse Größe braucht umauf den Seniorenheimmarkt bestehen zu können. Man kann nicht alles den Privaten überlassen. Wir erweitern nicht die Pflegeplätze für das KU wir halten sie nur.
  3. Die Erhaltung des Standortes in Aub ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkungdes ländlichen Raums. Man kann nicht nur in Sonntagsreden sich drüber auslassen! Das Heim ist einer der größten Arbeitgeber in Aub.
  4. Wir wissen spätestens seit dem Seniorenpolitischen Gesamtkonzept (letzte Kreistagssitzung) dass wir in Zukunft mehr Altenpflegeplätze im Landkreis Würzburg brauchen. Dies ist eine sichere Zukunftsinvestition. Da bleibt auch noch genügen Raum für private Investitionen.

Deshalb bin ich der Meinung wir sollten den Standort Aub erhalten.

Dann stellt sich die Frage ob wir in das alte Gebäude soviel Geldinvestieren oder ob wir nicht gleich einen Neubau ins Auge fassen.

  1. Es gibt keine Garantie dass wir 10 Jahre lang nichts mehr in dieses Gebäude stecken müssen. Im Gegenteil: Die Fenstersind alt die Heizungauch und wir heizen die Umwelt auf und nicht das Gebäude weil es nicht gedämmt ist. Bei einem Neubau würden wir erheblich an Energiekosten sparen und die steigen bekanntlich.

  2. Keiner weiß welche Verordnungen in Zukunft noch kommen und wie wir das alte Gebäude noch weiter nachrüsten müssen. Vielleicht gibt es bald eine Verordnung, dass barrierefreie Nasszellen für jedes Zimmer nachgerüstet werden müssen. Das alte Gebäude ist ein Fass ohne Boden. 125 Millionen Euro sind sinnvoller gleich für einen Neubau der ca. 35 Millionen kosten würde angelegt. Das ist zukunftssicher.

  3. Die Kredite sind so niedrig wie noch nie. Es gibt für Kommunen Kredite von der KfW-Bank unter 1 %! Die Zeit für einen Neubau ist so günstig wie noch nie.

  4. Die Stadt Aub könnte 2 geeignete Grundstücke zur Bebauung zur Verfügung stellen. Wir sollten das Geld zinsgünstig aufnehmen und in die Zukunft investieren und nicht eine alte Burg kostspielig unterhalten.

Wir sollten jetzt sofort nach dem Vorschlag von Herrn Schraml 250.000Euro in den Brandschutz investieren und die Weichen für einen Neubaustellen.

Also lieber ein Ende mit Schrecken als einen Schrecken ohne Ende. Eine vordergründige Erhaltung des alten Gebäudes kann uns teuer zustehen kommen.

Christoph Trautner

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